Verfassungsschutz warnt vor Fernzugriff auf chinesische E-Autos
31.01.2026 - 11:37:01Zudem sieht der Verfassungsschutz Risiken bei der Verarbeitung der anfallenden Fahrzeugdaten. Es sei denkbar, dass Hersteller entsprechende Daten sammeln und an staatliche Behörden oder Nachrichtendienste weitergeben müssten. Dies könne insbesondere in Ländern gelten, "in denen Unternehmen gesetzlich verpflichtet sind, die Informationshoheit des Staates zu sichern, wie beispielsweise in China".
Die übermittelten Informationen könnten unter anderem zum Trainieren von KI-Systemen oder im Zusammenhang mit Gesichtserkennungssoftware genutzt werden. In diesem Zusammenhang verweist der Inlandsnachrichtendienst auf die enge Zusammenarbeit von Industrie und staatlichen Strukturen in China, aber auch in Russland. Laut Verfassungsschutz liegen derzeit "keine konkreten Erkenntnisse zu chinesischer Spionage durch Technik" vor, die in chinesischen Elektroautos verbaut ist.


