Aktie, Milliarden

Meta Aktie: 135 Milliarden Dollar All-in!

29.01.2026 - 23:45:31

Meta übertrifft mit starkem Quartalsergebnis die Erwartungen und kündigt massive KI-Investitionen an. Analysten erhöhen daraufhin ihre Kursziele deutlich.

Mark Zuckerberg dreht am ganz großen Rad. Bis 2026 will Meta bis zu 135 Milliarden Dollar in KI-Infrastruktur pumpen. Eine schwindelerregende Summe, die selbst für Tech-Verhältnisse außergewöhnlich ist. Doch die Zahlen vom Mittwoch zeigen: Der Facebook-Konzern kann sich diese Wette leisten.

Der Umsatz im vierten Quartal schnellte um 24 Prozent auf 59,9 Milliarden Dollar nach oben – über den Analystenschätzungen. Der Quartalsgewinn kletterte auf 22,77 Milliarden Dollar. Die Aktie reagierte prompt: Plus knapp acht Prozent auf 721 Dollar, der höchste Stand seit Ende Oktober.

Werbegeschäft finanziert KI-Offensive

Das Geschäftsmodell funktioniert weiter wie am Schnürchen. Täglich greifen mittlerweile 3,58 Milliarden Nutzer auf mindestens eine Meta-App zu – sieben Prozent mehr als vor einem Jahr. Facebook und WhatsApp zählen jeweils über zwei Milliarden tägliche Nutzer, Instagram kratzt knapp an dieser Marke.

Diese Reichweite verwandelt Meta in bare Münze. Für das laufende Quartal peilt der Konzern einen Umsatz zwischen 53,5 und 56,5 Milliarden Dollar an – deutlich über den Markterwartungen. Goldman Sachs spricht von einem beschleunigten Werbegeschäft, das den positiven KI-Einfluss bereits widerspiegelt.

Analysten erhöhen Kursziele drastisch

Die Investmentbanken überbieten sich förmlich. UBS hob das Kursziel von 830 auf 872 Dollar an und verweist auf asymmetrisch positive Gewinnrevisionen für 2026 und 2027. Goldman Sachs schraubte das Ziel von 815 auf 835 Dollar hoch.

Jefferies schießt den Vogel ab: Das Kursziel kletterte von 910 auf satte 1.000 Dollar. Die währungsbereinigte Wachstumsprognose für 2026 habe klar positiv überrascht, so Analyst Brent Thill. Die Ad-Monetarisierung allein soll 2025 um 36 Milliarden Dollar wachsen – für 2026 werden rund 52 Milliarden Dollar erwartet.

Reality Labs blutet weiter

Nicht alles glänzt. Die Sparte Reality Labs, die virtuelle Welten und VR-Headsets entwickelt, schrieb im vierten Quartal einen operativen Verlust von sechs Milliarden Dollar – ein Jahr zuvor waren es noch fünf Milliarden. Meta setzte hier bereits den Rotstift an und strich Stellen.

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Zuckerberg hält dennoch am Metaverse-Projekt fest. Die Entwicklungen würden in der KI-Zukunft nützlich sein, betont er. Besonders die smarten Brillen mit Kamera und Mikrofon sollen als Schnittstelle zur Meta-KI dienen.

Die KI-Vision: Software, die den Nutzer versteht

Was genau plant Zuckerberg mit den Milliarden? Er verspricht „KI, die einen versteht“ – Software, die einzigartige persönliche Ziele erkennt und darauf zugeschnittene Inhalte liefert. Nutzer sollen per Sprachbefehl eigene Spiele gestalten und teilen können. Videos seien nur ein Zwischenschritt, nicht das endgültige Format.

Die Investitionen sollen Meta gegen Rivalen wie OpenAI, Google und Elon Musks xAI wappnen. Für 2025 gab der Konzern bereits 72 Milliarden Dollar aus, hauptsächlich für Rechenzentren. Das Risiko, zu viele Kapazitäten aufzubauen, nimmt Zuckerberg bewusst in Kauf.

Nicht alle Analysten jubeln. Benchmark hält an seiner Hold-Einschätzung fest und warnt vor unsicheren Kapitalrenditen. Die Betriebskosten sollen 2026 um 41 Prozent steigen – KI-Gehälter fressen Effizienzgewinne auf. Zudem seien die Reasoning-Fähigkeiten von MetaAI noch defizitär. 2027 werde das entscheidende Beweisjahr.

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