Google, Apple

Google und Apple starten 2026 mit neuen Sicherheits-Features

09.01.2026 - 13:35:12

Plattformübergreifende Tracker-Warnungen, lokale KI zur Betrugserkennung und schärfere Regulierung sollen Nutzer vor digitalen Angriffen schützen. Sicherheit wird zum zentralen Verkaufsargument.

Eine Welle KI-gestützter Betrugsversuche und Cyberstalking-Alarme prägt den Jahresauftakt. Als Antwort darauf greifen nun neue Schutzfunktionen in Android und iOS sowie verschärfte Regulierungen.

Schluss mit heimlichem Tracking

Der plattformübergreifende Standard „Detecting Unwanted Location Trackers“ (DULT) wirkt jetzt flächendeckend. Egal ob iPhone oder Android – Nutzer erhalten automatische Warnungen, wenn sich ein unbekannter Bluetooth-Tracker wie eine Apple AirTag oder ein Google-Tracker zu lange mit ihnen bewegt.

Die Funktion markiert einen Wendepunkt im Kampf gegen Stalking:
* Android-Nutzer werden auch vor Apple-Trackern gewarnt.
* iOS-Nutzer erhalten Alarme für Geräte aus Googles Netzwerk.
* Betroffene können den Tracker klingeln lassen und ihn deaktivieren.

Branchenbeobachter sehen darin einen entscheidenden Schritt, um den Missbrauch der Technologie einzudämmen.

KI gegen KI: So wehren sich die Smartphones

Die neuesten Updates mit Android 16 und den aktuellen iOS-Versionen setzen auf künstliche Intelligenz direkt auf dem Gerät. Sie sollen Diebstahl und Voice-Phishing („Vishing“) bekämpfen.

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Die Diebstahlschutz-Sperren funktionieren immer zuverlässiger. Sie erkennen ruckartige Bewegungen, wie sie für einen Handtaschendiebstahl typisch sind, und sperren das Gerät sofort.

Gleichzeitig analysiert die Echtzeit-Betrugserkennung von Google Gesprächsmuster lokal auf dem Smartphone. Fordert ein Anrufer zur Geldüberweisung auf, erhält der Nutzer einen klaren Warnhinweis – ganz ohne dass Audio-Daten Server verlassen.

Regulierer gehen gegen Kriminelle vor

Nicht nur die Tech-Konzerne, auch die Behörden verschärfen den Kurs. Die US-Aufsicht FCC hat KI-generierte Stimmen in automatisierten Anrufen ohne Einwilligung für illegal erklärt.

In Deutschland geht die Bundesnetzagentur nach Rekord-Beschwerden weiter rigoros vor:
* Tausende Rufnummern für betrügerische Anrufe wurden abgeschaltet.
* Regelmäßig verhängt die Behörde Inkassoverbote für missbräuchlich genutzte Nummern.

Experten raten: Verdächtige Anrufe und Nummern sollten weiterhin konsequent bei der Bundesnetzagentur gemeldet werden. Diese Meldungen sind die Grundlage für behördliches Handeln.

Warum der Mensch weiter im Fokus steht

Trotz aller Technik bleibt der Nutzer das schwächste Glied. Angreifer setzen zunehmend auf KI, um täuschend echte Nachrichten zu generieren – ob als SMS, in Messengern oder via QR-Code.

Der „Enkeltrick“ erhält ein digitales Update. Die Nachrichten sind heute oft fehlerfrei und persönlich zugeschnitten. Die Branche reagiert mit „Zero Trust“-Ansätzen, die jeden Zugriff neu überprüfen.

Eines zeigt die Entwicklung klar: Datenschutz und Sicherheit sind für Smartphone-Hersteller kein Feature mehr, sondern ein zentrales Verkaufsargument.

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