Google und Apple: KI-Allianz verändert die Tech-Welt
02.02.2026 - 02:33:12Die Tech-Branche steht vor einem historischen Wendepunkt. Google und Apple schmieden eine strategische Allianz, die den globalen KI-Markt neu ordnen könnte. Kern der Partnerschaft ist die Integration von Googles Gemini 3 in Apples Siri und den Chrome-Browser – eine Machtverschiebung mit weitreichenden Folgen für Nutzer und Wettbewerber.
Siri 2.0: Apples Kehrtwende mit Googles KI
In einer bemerkenswerten strategischen Wende setzt Apple künftig auf die KI seines langjährigen Rivalen. Der neue Siri 2.0, der voraussichtlich im Beta-Update iOS 26.4 Ende Februar erscheint, wird nicht mehr mit eigener Technologie, sondern mit Googles Gemini 3 arbeiten. Apple stellt damit sein eigenes „World Knowledge Answers“-Projekt ein.
Die neue Siri soll mehr sein als ein Sprachassistent. Sie wird tief in das Betriebssystem integriert und kann komplexe, mehrstufige Aufgaben übernehmen. Nutzer könnten sie beispielsweise bitten: „Finde die Flugdetails in meiner E-Mail, prüfe den Verkehr zum Flughafen und verfasse eine SMS mit meiner voraussichtlichen Ankunftszeit an meine Schwester.“ Siri würde die gesamte Kette autonom ausführen.
Apple-Fachchinesisch macht Ihnen das Leben schwer? Dieses Gratis-Lexikon erklärt die 53 wichtigsten iPhone-Begriffe in einfachen Worten – inklusive Aussprachehilfen und kurzen Beispielen zu Siri‑Funktionen, iOS‑Updates und neuen Einstellungen. Ideal für Einsteiger und alle, die Apples neue KI-Integration schneller verstehen und sicher nutzen wollen. Zustellung direkt per E‑Mail; 4,7/5 Sterne von über 455 Lesern. Jetzt iPhone‑Lexikon kostenlos per E‑Mail anfordern
Analysten deuten diesen Schritt als pragmatisches Eingeständnis Apples. Zwar entwickelt der Konzern weiter eigene Modelle für On-Device-Aufgaben, doch für cloud-basierte Intelligenz und Weltwissen vertraut er nun auf Google. Bloomberg berichtete bereits Ende Januar, Apple habe auch eine Partnerschaft mit Anthropic (Claude) erwogen, sei aber vor den jährlichen Kosten in Milliardenhöhe zurückgeschreckt.
Chrome wird zum aktiven KI-Arbeitsplatz
Während Apple plant, hat Google bereits Fakten geschaffen. Seit dem 28. Januar rollt das Unternehmen ein massives Update für seinen Chrome-Browser aus, der damit zum „agentischen“ KI-Arbeitsplatz wird.
Herzstück ist eine permanente KI-Seitenleiste, die über alle Tabs hinweg aktiv bleibt. Für Abonnenten der Premium-Tarife Google AI Pro und Ultra gibt es zudem die Funktion „Auto Browse“. Diese kann eigenständig Webseiten navigieren, um etwa Reisen zu buchen, Formulare auszufüllen oder Produktpreise zu vergleichen.
Technisch integriert das Update das Bildbearbeitungsmodell „Nano Banana“ und eine „Connected Apps“-Funktionalität. So kann die Browser-KI Echtzeitdaten aus Gmail, Drive und Maps abrufen, ohne dass Nutzer die Registerkarte wechseln müssen. Frühe Nutzerberichte beschreiben Chrome nicht mehr als Fenster zum Web, sondern als „aktiven digitalen Assistenten“.
Datenschützer äußern jedoch Bedenken. Sie fragen, welche Folgen es hat, wenn eine KI jede besuchte Webseite „lesen“ kann. Google betont, die Funktion sei optional und sensible Daten würden in einer sicheren Umgebung verarbeitet.
Gemini 3: Die treibende Kraft im Hintergrund
Beide Entwicklungen basieren auf Gemini 3, das Google Ende 2025 vorstellte. Das Modell setzt neue Maßstäbe in „Reasoning“-Fähigkeiten. Ein „Deep Think“-Modus ermöglicht es der KI, komplexe Anfragen zu durchdenken, bevor sie antwortet – eine Technik, die Halluzinationen reduzieren und die Code-Generierung verbessern soll.
Benchmarks zeigen, dass Gemini 3 Pro die bisherigen Spitzenreiter in multimodalem Verständnis übertrifft. Diese Leistung ist der Hauptgrund für Apples Partnerschaft. Die schnelle „Flash“-Variante von Gemini 3 soll die Echtzeit-Interaktionen auf Mobilgeräten übernehmen, während rechenintensive Aufgaben an die Google-Cloud ausgelagert werden.
Kartellrechtliche Bedenken und Marktmacht
Die Allianz zwischen Apples Hardware-Ökosystem und Googles KI-Intelligenz schafft einen Giganten, der bereits die Aufmerksamkeit von Kartellwächtern auf sich zieht. Juristen sehen Parallelen zu den Suchmaschinen-Deals, die Google bereits vor Gericht brachten.
Kritiker argumentieren, dass die Partnerschaft einen „de-facto-Exklusivvertrag“ schafft. Indem Gemini zur Standard-KI-Schicht für Milliarden iPhone-Nutzer wird, könnte der Markt für Wettbewerber wie OpenAI und Anthropic verschlossen werden. Die bisherigen Urteile von Richter Amit Mehta in Monopolverfahren gegen Google könnten hier als Blaupause für Regulierer dienen.
Trotz dieser Wolken am regulatorischen Himmel beschleunigt die Partnerschaft den KI-Fortschritt für Verbraucher spürbar. Erstmals sind die beiden größten Mobil- und Web-Plattformen auf eine gemeinsame KI-Architektur ausgerichtet. Das verspricht ein neues Level an Interoperabilität und Fähigkeiten.
Was kommt als Nächstes?
Der Tech-Sektor blickt nun gespannt auf die Veröffentlichung der iOS 26.4-Beta im Februar. Sie wird den ersten öffentlichen Test des Gemini-Siri-Hybrids ermöglichen. Entwickler beobachten, ob Apple diese neue Intelligenzschicht auch für Drittanbieter-Apps öffnet. Das könnte eine völlig neue „Agenten-Ökonomie“ im App Store entfachen.
Google will unterdessen die agentischen Funktionen in Chrome weiter verfeinern. Gerüchten zufolge soll „Auto Browse“ im Frühjahr auch in die mobile Chrome-Version für Android einziehen. Der Kampf um die KI-Vorherrschaft hat sich 2026 verschoben: Es geht nicht mehr nur darum, wer das beste Modell hat, sondern wer es am geschicktesten in den digitalen Alltag integriert.
PS: Die 53 iPhone‑Begriffe, die jeder kennen sollte – Nummer 12 und 27 sparen Zeit und Nerven. Dieses kostenlose PDF-Lexikon erklärt kurz und verständlich Begriffe wie Apple‑ID, Siri‑Einstellungen und iOS‑Funktionen, damit Sie neue Features sofort nutzen können. Mit klaren Beispielen und Aussprachehilfen ist es ideal für Einsteiger. Gratisversand in Ihr Postfach, beliebt bei Lesern. Gratis iPhone‑Lexikon jetzt sichern


