Chinas Immobilienkrise schickt Schockwellen durch Weltwirtschaft
02.02.2026 - 15:52:11Die Krise auf Chinesischen Immobiliermarkt verschärft sich und verunsichert die globalen Finanzmärkte. Trotz neuer Rettungsversuche der Regierung kämpfen zahlreiche Bauträger ums Überleben. Eine drohende Pleitewelle könnte eine systemische Kernschmelze auslösen.
Regierung kippt Schulden-Regeln in letzter Minute
In einem dramatischen Kurswechsel hat Peking zentrale Vorschriften für die Branche außer Kraft gesetzt. Die strengen „drei roten Linien“, die seit 2021 die Verschuldung der Konzerne deckeln sollten, sind Geschichte. Experten sehen darin ein klares Signal: Es geht nicht mehr um Schuldenabbau, sondern schlicht um das Überleben des gesamten Sektors.
Doch die Rettungsmaßnahmen kommen für viele zu spät. Der einstige Branchenriese Evergrande befindet sich bereits in der Abwicklung. Andere Schwergewichte wie Country Garden und China Vanke kämpfen mit verzweifelten Finanzmanövern, um Zahlungsausfälle abzuwenden.
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Internationale Anleger ziehen sich zurück
Die Turbulenzen erschüttern das Vertrauen globaler Investoren zutiefst. Kapital fließt ab, neue Investitionen bleiben aus. Die massive Verschuldung der Entwickler stellt ein enormes Risiko dar – nicht nur für chinesische, sondern auch für internationale Banken.
Kann ein unkontrollierter Kollaps noch verhindert werden? Die Verflechtungen des chinesischen Immobilienmarktes mit der Weltwirtschaft sind so tief, dass die Folgen weit über Chinas Grenzen hinausreichen würden.
Pekings Notfallplan: Wohnungen kaufen und umwandeln
Für 2026 hat die Führung in Peking die Krisenbekämpfung zur obersten Priorität erklärt. Der aktuelle Plan sieht drastische Maßnahmen vor:
* Staatlich geförderte Übernahme unverkaufter Wohnungen durch lokale Regierungen
* Umwandlung dieser Immobilien in bezahlbaren Wohnraum
* Gezielte Finanzierung für stockende Bauprojekte über eine „Whitelist“
Das Ziel ist ein fundamentaler Wandel: Weg vom schuldengetriebenen Spekulationsmodell, hin zu nachhaltiger Stadtentwicklung.
Experten prophezeien lange Durststrecke
Trotz aller Rettungsversuche rechnen Analysten nicht mit einer schnellen Erholung. Eine Reuters-Umfrage prognostiziert für 2026 weitere Preisrückgänge bei Neubauwohnungen. Die Immobilieninvestitionen sind bereits eingebrochen.
Die Botschaft ist klar: Die Krise wird die globalen Märkte noch lange in Atem halten. Für Anleger bedeutet das anhaltende Unsicherheit und die Notwendigkeit, die finanzielle Gesundheit jedes einzelnen Bauträgers genau im Blick zu behalten.
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