Apple und Google starten Milliarden-Allianz für KI-Revolution
24.01.2026 - 01:57:12Die offiziell am 12. Januar 2026 bestätigte Kooperation sieht vor, dass Googles Technologie das Fundament für die nächste Generation von Apples eigenen KI-Modellen bildet. Sie soll die kommenden „Apple Intelligence“-Funktionen antreiben. Für Apple, das stets auf geschlossene Ökosysteme setzte, ist dieser Schritt ein Eingeständnis: Der eigene Aufbau leistungsfähiger KI-Modelle kam nicht schnell genug voran.
Siri wird zum allwissenden Chatbot
Die unmittelbarste Konsequenz ist eine radikale Neuerfindung von Siri. Berichten zufolge plant Apple eine zweistufige Überholung. Eine erste, personalisiertere Version soll mit iOS 26.4 im Frühjahr 2026 kommen.
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Die eigentliche Revolution folgt jedoch später im Jahr mit iOS 27. Ein unter dem Codenamen „Campos“ entwickelter, konversationsfähiger KI-Chatbot soll die heutige Siri-Oberfläche ersetzen. Tief im System von iPhone, iPad und Mac integriert, soll er erstmals Kern-Apps wie Mail, Fotos und Musik direkt steuern können. Die Intelligenz im Hintergrund liefert ein maßgeschneidertes Modell von Googles Gemini-Team.
Strategiewechsel unter Federighis Führung
Hinter der Allianz steckt ein pragmatischer Kurswechsel. Apples eigene KI-Entwicklung hinkte der Konkurrenz hinterher, versprochene Siri-Upgrades verzögerten sich. Der Softwarechef Craig Federighi, der Ende 2025 die KI-Teams übernahm, setzte sich durch: Ein Partner-Modell sollte den Weg beschleunigen.
Die Wahl fiel auf Google, dessen Technologie als leistungsfähigste Grundlage für Apples Ambitionen gilt. Der Konzern priorisiert so Nutzererfahrung und Marktgeschwindigkeit über seine Philosophie der vertikalen Integration. Branchenanalysen schätzen den Wert des Mehrjahresvertrags auf rund eine Milliarde Euro jährlich.
Machtverschiebung im Tech-Kosmos
Die Partnerschaft festigt Googles Vormachtstellung in der KI. Gemini steckt bereits in Android-Geräten und wird nun auch die KI-Interaktionen auf iPhones antreiben. Google erhält damit einen beispiellosen Datenstrom zur Verbesserung seiner Modelle – ein gewaltiger Wettbewerbsvorteil.
Für Apple ist es ein kalkuliertes Risiko. Zwar bringt es sofort moderne KI zu über zwei Milliarden aktiven Geräten, doch es entsteht eine Abhängigkeit von Google. Apple betont, dass „Apple Intelligence“ weiterhin Privatsphäre durch On-Device-Verarbeitung und die eigene Private Cloud Compute-Infrastruktur schützen werde. Diskussionen über die Nutzung von Google-Servern für komplexe Anfragen werfen jedoch Fragen zum Datenschutz auf. Die bestehende Integration von OpenAIs ChatGPT für Wissensabfragen soll erhalten bleiben.
Was Nutzer erwartet
Die ersten Früchte der Partnerschaft werden in den kommenden Monaten sichtbar. Die verbesserte Siri kommt mit iOS 26.4 im Frühjahr. Das vollständige Chatbot-Erlebnis soll ein Höhepunkt der WWDC 2026 im Juni werden, die öffentliche Veröffentlichung ist für den Herbst mit dem nächsten iPhone geplant.
Aus einer jahrzehntelangen Rivalität wird eine symbiotische Beziehung an der Spitze der KI-Revolution. Für Milliarden Nutzer könnte sich endlich ein lange gehegter Traum erfüllen: ein Siri, das seinen Versprechen gerecht wird. Der Erfolg dieser Integration wird die mobile Kommunikation der kommenden Jahre prägen.
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