SBTi-Validierung bestätigt: Unternehmen der Schwarz Gruppe sind beim Klimaschutz auf dem richtigen Weg
22.01.2026 - 14:30:00Klimaschutz als Basis für Wirtschaftlichkeit
"In Zeiten politischer Volatilität und kontroverser Diskurse um die Relevanz der grünen Transformation darf Klimaschutz nicht zum Spielball werden. Gerade jetzt wird engagiertes Handeln zum zentralen Gradmesser für Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz", so Florian Schütze, Geschäftsleiter Corporate Responsibility der Schwarz Corporate Affairs. "Für uns ist nachhaltiges Wirtschaften die strategische Antwort auf die Energie- und Ressourcenfragen unserer Zeit und entscheidend für die langfristige Absicherung unserer Geschäftsmodelle. Der Erfolg unserer Klimastrategie basiert dabei auf starken, vertrauensvollen Partnerschaften entlang der gesamten Wertschöpfungskette - denn Klimaschutz ist keine Einzeldisziplin." Deshalb nutzen die Unternehmen der Schwarz Gruppe ihre Größe konsequent als Multiplikator: Über 1.000 Partner in der Lieferkette wurden bereits dazu aufgerufen, sich bis Ende 2026 eigene Klimaziele nach den SBTi-Standards zu setzen.
Als führendes Ökosystem - von der Produktion über den Handel bis hin zu Recycling und Digitalisierung - folgen die Unternehmen der Schwarz Gruppe auf ihrem Weg zu Net-Zero gemeinsam einer ganzheitlichen und spartenübergreifenden Klimastrategie mit ambitionierten, langfristigen Zielen gemäß der SBTi: Bis 2050 werden die betriebsbedingten Emissionen in Scope 1 und 2 um 90 Prozent gesenkt (Basisjahr 2019). In Scope 3 werden die land- und forstwirtschaftlichen Emissionen (FLAG) um 72 Prozent und die Emissionen im Bereich Energie und industrielle Prozesse (E&I) sowie die Emissionen aus verkauften Kraftstoffen um 90 Prozent bis 2050 reduziert (Basisjahr 2022). Die kurzfristigen Klimaziele bis 2030 bzw. 2034 wurden bereits im Frühjahr 2025 von der SBTi überprüft und validiert, die Validierung der langfristigen Ziele erfolgte dann im Herbst letzten Jahres.
Fokus auf Scope 3: die komplexe Herausforderung der Lieferkette
Als Handelsgruppe verzeichnen die Unternehmen der Schwarz Gruppe ca. 98 Prozent ihrer CO2-Emissionen in der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette (Scope 3). Trotz der herausfordernden Komplexität aufgrund begrenzter Einflussnahme, vielschichtiger Lieferketten und unzureichender Datenverfügbarkeit identifizieren die Unternehmen der Schwarz Gruppe hier einen entscheidenden Hebel für den Klimaschutz. Sie setzen daher auf strategische und vertrauensvolle Partnerschaften, gezielte Investitionen in Zukunftstechnologien und eine valide Datenbasis, um die Emissionsreduktion in der Lieferkette sowie die Transformation von Ernährung und Landwirtschaft konsequent voranzutreiben. Dabei beweisen die Handelssparten Lidl und Kaufland sowie die Schwarz Produktion mit einer nachhaltigen und innovativen Produkt- und Sortimentsgestaltung, dass klimabewusste Ernährung eine echte Alternative ist.
Wie nachhaltiges Wirtschaften in der Praxis funktionieren kann, veranschaulichen die Handelssparten der Schwarz Gruppe aktuell auf der Grünen Woche in Berlin (16. bis 25. Januar 2026). Auf der internationalen Leitmesse für Ernährungswirtschaft, Landwirtschaft und Gartenbau zeigen Kaufland und Lidl in Deutschland unter anderem, wie sie klimabewusste Ernährung zugänglich, bezahlbar und lecker machen - vom konsequenten Ausbau des regionalen Angebots bis zur Preisparität bei pflanzlichen Alternativen.
Weitere Informationen
Weitere Informationen finden Sie unter www.gruppe.schwarz oder im aktuellen Nachhaltigkeitsbericht der Unternehmen der Schwarz Gruppe unter www.nhb.schwarz.
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