KONJUNKTUR, Uhr

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 07.01.2025 - 17.15 Uhr

07.01.2025 - 17:20:01

Inflationsrate steigt den dritten Monat in FolgeLUXEMBURG - Die Inflation in der Eurozone hat im Dezember den dritten Monat in Folge zugelegt.

ROUNDUP 2/ Eurozone: Inflationsrate steigt den dritten Monat in Folge

LUXEMBURG - Die Inflation in der Eurozone hat im Dezember den dritten Monat in Folge zugelegt. Die Verbraucherpreise stiegen um 2,4 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat, wie das Statistikamt Eurostat am Dienstag in Luxemburg nach einer ersten Schätzung mitteilte. Volkswirte hatten diesen Anstieg im Schnitt erwartet. Im Vormonat hatte die Inflationsrate bei revidiert 2,2 Prozent und im Oktober bei 2,0 Prozent gelegen. Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Verbraucherpreise im Dezember um 0,4 Prozent. Auch dies war erwartet worden.

USA: Stimmung im Dienstleistungssektor hellt sich stärker auf als erwartet

TEMPE - Die Stimmung unter den Dienstleistern in den USA hat sich im Dezember stärker als erwartet aufgehellt. Der Einkaufsmanagerindex des Instituts for Supply Management (ISM) stieg zum Vormonat um 2,0 Punkte auf 54,1 Zähler, wie das Institut am Dienstag in Tempe mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt mit einem Anstieg auf 53,5 Punkten gerechnet. Der Indikator liegt weiter über der Expansionsschwelle von 50 Punkten. Er signalisiert damit eine Zunahme der wirtschaftlichen Aktivitäten.

Komplette Erfassung und Infektionsanstieg führen zu Rekordkrankenstand

BERLIN - Der Rekordkrankenstand in Deutschland geht laut Bundesärztekammer und einer neuen Studie hauptsächlich auf die elektronische Krankmeldung sowie auf verstärkte Infektionswellen zurück. Bei den Fehltagen gab es erstmals von 2021 auf 2022 einen sprunghaften Anstieg um fast 40 Prozent, wie die neue Studie der Krankenkasse DAK-Gesundheit zeigt.

Italien: Inflation sinkt unerwartet

ROM - Entgegen dem Trend in der Eurozone hat sich in Italien die Inflation im Dezember abgeschwächt. Die nach europäischem Standard erhobenen Verbraucherpreise (HVPI) legten auf Jahressicht um 1,4 Prozent zu, wie das Statistikamt Istat am Dienstag in Rom nach einer ersten Schätzung mitteilte. Volkswirte hatten mit einem Anstieg auf 1,6 Prozent gerechnet nach 1,5 Prozent im Vormonat.

Eurozone: Arbeitslosenquote verharrte auf Rekordtief

LUXEMBURG - Die Arbeitslosigkeit im Euroraum hat im Dezember auf ihrem jüngsten Rekordtief verharrt. Die Arbeitslosenquote in den 20 Euro-Staaten lag weiter bei 6,3 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Dienstag in Luxemburg mitteilte. Volkswirte hatten dies im Schnitt erwartet. Seit der Einführung des Euro war die Arbeitslosenquote nicht niedriger.

Familienunternehmer fordern wirtschaftliche Reformen

SEEON - Der Verband Die Familienunternehmer fordert von der nächsten Bundesregierung schnelle Reformen, um die Standortbedingungen in Deutschland zu verbessern und die Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen. "Wir brauchen eine attraktive Kostenstruktur bei Energiekosten, bei Steuern. Die Bürokratie muss massiv abgebaut werden", sagte Verbandspräsidentin Marie-Christine Ostermann bei der Klausur der CSU-Landesgruppe in Kloster Seeon.

ROUNDUP/Rekorderlös aus Emissionshandel: 18,5 Milliarden Euro

BERLIN - Die Einnahmen Deutschlands aus dem Verkauf von Kohlendioxid-Verschmutzungsrechten haben 2024 eine Rekordhöhe erreicht. Sie summierten sich auf 18,5 Milliarden Euro und lagen damit rund 100 Millionen Euro höher als 2023, wie die Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt) in Berlin mitteilte. Die DEHSt gehört zum Umweltbundesamt (UBA).

Schweizer Inflation sinkt leicht

NEUENBURG - Die Jahresteuerung in der Schweiz ist im Dezember leicht gesunken. Im Jahresdurchschnitt 2024 ging sie gar deutlich zurück. Konkret betrug die Inflation im Dezember 0,6 Prozent nach 0,7 Prozent im November, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Dienstag mitteilte.

ROUNDUP: Hoher Krankenstand in Deutschland - das sind die Gründe

BERLIN - Neuer Befund zum Rekordkrankenstand in Deutschland: Nicht häufiges Blaumachen ist laut Bundesärztekammer und einer neuen Studie zufolge der Grund, sondern es sind die neue digitale Krankmeldung und verstärkte Infektionen. Ärztepräsident Klaus Reinhardt sagte in Berlin, es komme nach seiner Einschätzung "nicht in großem Stil vor", dass Menschen nur krank spielten. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes waren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland 2023 durchschnittlich 15,1 Arbeitstage krankgemeldet.

Kundenhinweis:ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/jsl

@ dpa.de

Weitere Meldungen

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 23.01.2026 - 17.00 Uhr Unternehmensstimmung stagniert - Aufhellung in DeutschlandLONDON - Die Stimmung in den Unternehmen der Eurozone hat sich zu Beginn des Jahres nicht verändert. (Boerse, 23.01.2026 - 17:05) weiterlesen...

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 22.01.2026 - 17.00 Uhr US-Wirtschaft wächst so stark wie seit zwei Jahren nicht mehrWASHINGTON - Die US-Wirtschaft hat im Sommer etwas stärker als erwartet Fahrt aufgenommen und ist so stark wie seit zwei Jahren nicht mehr gewachsen. (Boerse, 22.01.2026 - 17:05) weiterlesen...

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 21.01.2026 - 17.00 Uhr DAVOS/GESAMT-ROUNDUP 2: Trumps Rede in Davos: Grönland und Kritik an EuropaDAVOS - Viel Selbstlob, deutliche Kritik an Europa - und keine Zweifel an "America first" und den Grönlandplänen: US-Präsident Donald Trump hat in seiner mit Spannung erwarteten Rede beim Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos vor allem seine isolationistische Politik angepriesen. (Boerse, 21.01.2026 - 17:08) weiterlesen...

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 20.01.2026 - 17.00 Uhr Export in die USA bricht ein - Neue Sorgen wegen GrönlandWIESBADEN - Wegen des Zollstreits mit US-Präsident Donald Trump sind die deutschen Exporte in die USA 2025 um fast zehn Prozent eingebrochen. (Boerse, 20.01.2026 - 17:05) weiterlesen...

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 19.01.2026 - 17.00 Uhr. EU: Zusatzzölle auf US-Waren könnten am 7. Februar kommenBRÜSSEL - Die EU ist nach eigenen Angaben für den Fall gewappnet, dass der Grönland-Streit mit den USA zu einem neuen Zollkonflikt führt. dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 19.01.2026 - 17.00 Uhr (Boerse, 19.01.2026 - 17:06) weiterlesen...