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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 04.01.2024 - 17.00 Uhr

04.01.2024 - 17:05:03

Inflation 2023 in Deutschland bei 5,9 Prozent - Anstieg im DezemberWIESBADEN - Das Jahr 2023 hat Deutschlands Verbraucherinnen und Verbraucher mit der zweithöchste Teuerungsrate seit der Wiedervereinigung belastet.

ROUNDUP: Inflation 2023 in Deutschland bei 5,9 Prozent - Anstieg im Dezember

WIESBADEN - Das Jahr 2023 hat Deutschlands Verbraucherinnen und Verbraucher mit der zweithöchste Teuerungsrate seit der Wiedervereinigung belastet. Im Jahresschnitt legten die Verbraucherpreise um 5,9 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt auf Basis vorläufiger Daten errechnet hat. Nach 6,9 Prozent Inflation 2022 war dies der zweithöchste Wert im wiedervereinigten Deutschland, wie die Wiesbadener Behörde am Donnerstag mitteilte.

USA: Privatwirtschaft schafft mehr Stellen als erwartet - ADP

WASHINGTON - Die Privatwirtschaft in den USA hat im Dezember mehr Stellen geschafft als erwartet. Im Vergleich zum Vormonat stieg die Beschäftigung um 164 000 Stellen, wie der Arbeitsmarktdienstleister ADP am Donnerstag in Washington mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt lediglich mit 125 000 neuen Arbeitsplätzen gerechnet.

USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sinken stärker als erwartet

WASHINGTON - In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe unerwartet gering ausgefallen. In der vergangenen Woche seien 202 000 Hilfsanträge registriert worden, teilte das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mit. Das sind 18 000 weniger als in der Woche zuvor. Analysten hatten im Schnitt mit 216 000 Hilfsanträgen gerechnet.

Özdemir: Überproportionale Belastung der Landwirtschaft abgewendet

BERLIN - Agrarminister Cem Özdemir sieht mit den Änderungen am Haushaltskompromiss eine überproportionale Belastung der Land- und Forstwirtschaft abgewendet. Das sagte der Grünen-Politiker am Donnerstag in Berlin. Das Ministerium habe eigene Vorschläge zur Genfinanzierung gemacht.

ROUNDUP 2/'Steiniger Weg': Inflation im Gesamtjahr 2023 bei 5,9 Prozent

WIESBADEN - Die Inflation in Deutschland lässt nur allmählich nach. 2023 war für Verbraucherinnen und Verbraucher das zweitteuerste Jahr seit der Wiedervereinigung, im Dezember zog die Teuerung wieder an. Im Jahresschnitt legten die Verbraucherpreise nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes vom Donnerstag um 5,9 Prozent zu. Einen höheren Wert in einem Gesamtjahr gab es im wiedervereinigten Deutschland nur 2022 mit 6,9 Prozent. Volkswirte rechnen in diesem Jahr zwar mit sinkenden Teuerungsraten, der Weg zu dauerhaft niedrigeren Raten dürfte aber "wohl steinig bleiben", wie Deutsche-Bank-Ökonom Sebastian Becker es einschätzt.

ROUNDUP: Unternehmensstimmung stagniert überraschend - Erwartet wurde Rückgang

LONDON - Die Unternehmensstimmung im Euroraum hat sich im Dezember überraschend nicht verschlechtert. Der Einkaufsmanagerindex von S&P Global verharrte zum Vormonat bei 47,6 Zählern, wie S&P am Donnerstag in London nach einer zweiten Umfragerunde mitteilte. Eine erste Erhebung hatte einen Rückgang um 0,6 Punkte auf 47,0 Zähler ergeben. Allerdings signalisiert der Indikator mit deutlich weniger als 50 Punkten nach wie vor eine wirtschaftliche Schrumpfung.

Frankreich: Inflation steigt wieder über 4 Prozent

PARIS - In Frankreich hat sich die Inflation Ende des vergangenen Jahres wie erwartet verstärkt. Die zu europäischen Vergleichszwecken erfassten Verbraucherpreise (HVPI) legten gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,1 Prozent zu, wie das Statistikamt Insee am Donnerstag in Paris nach einer ersten Schätzung mitteilte. Analysten hatten dies im Schnitt erwartet. Im November waren die Preise um 3,9 Prozent gestiegen.

Kundenhinweis:ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/jsl

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