Wiedersehen in Israel: ZDF-auslandsjournal-Doku über das Kriegstrauma
24.03.2025 - 15:31:37Wie kann es jemals wieder ein friedliches Zusammenleben und Vertrauen geben zwischen Israelis und Palästinensern? Lässt es sich dennoch wagen, auf Frieden und Versöhnung zu hoffen? Meron Mendel trifft auf seiner jüngsten Reise Freunde und Bekannte, die alles dafür aufwenden, dass genau diese Hoffnung lebendig bleibt. Einige seiner Gesprächspartner hat Mendel bereits bei einem ersten Besuch getroffen – kurz nach dem Massaker vom 7. Oktober 2023. Nun spricht er erneut mit ihnen, fragt danach, was seitdem mit Israel und mit ihnen passiert ist.
Auf einem Teil dieser Reise wird Meron Mendel von seiner Frau Saba-Nur Cheema und ihren beiden Kindern begleitet. Seine Frau ist Muslima, er Jude. Gemeinsam besuchen sie eine der wenigen Schulen in Israel, in denen arabische und jüdische Kinder gemeinsam unterrichtet werden.
Wohin steuert Israel durch den Krieg und seine Regierung?
Mendel trifft außerdem den Großvater von Naama Levy, einer jungen Späherin der israelischen Armee, die von der Hamas als Geisel verschleppt wurde und nach 477 Tagen freigelassen wurde. Meron Mendel besucht extremistische Siedler im Westjordanland, wo im Schatten des Gaza-Krieges die Spannungen zugenommen haben. Er diskutiert mit ihnen über ihren Anspruch, das ganze Westjordanland für Israel zu annektieren.
Mendel hat seinen Wehrdienst unter anderem in Hebron im Westjordanland absolviert, wo er im Dienst der Armee Siedler schützen sollte. Die große Frage, die ihn umtreibt, ist: Wohin steuert das Land durch diesen Krieg und seine Regierung? Was bedeutet das für das Zusammenleben von Juden und Arabern – für die Hoffnung auf Frieden? Auf dieser zweiten Reise sucht "auslandsjournal – die doku: Wiedersehen in Israel" mit Meron Mendel nach Antworten.
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