Krankenversicherung, Wintersport

Schutz vor teuren Arztkosten im Skiurlaub

29.01.2026 - 10:00:06

München - (ADAC SE) Seit der Jahreswende locken die Skigebiete mit traumhaften Bedingungen. Doch leider wird der Spaß für viele zum Albtraum: ein Sturz auf die Schulter, eine Unachtsamkeit oder ein verdrehtes Knie - schon ist medizinische Hilfe gefragt. Und das kann vor allem im Ausland teuer werden, denn in vielen Fällen zahlt die gesetzliche Krankenversicherung dafür nicht. Deswegen rät der ADAC dringend zum Abschluss einer Auslandskrankenversicherung, um am Ende nicht auf hohen Kosten sitzenzubleiben.

"Eine Auslandskrankenversicherung übernimmt auch bei einem Ski- oder Rodelunfall medizinisch notwendige Behandlungskosten, egal ob stationär in einer Klinik oder ambulant bei einem Arzt", erklärt Marc Kottmann, Vorstand für Schaden bei der ADAC Versicherung. "Der Schutz gilt weltweit. Bei Fernreisen wird daran meist gedacht, beim kurzen Skiurlaub über die Grenze dagegen oft nicht."

Das kann fatale Folgen haben: Denn nur über eine Auslandskranken-Versicherung kann der Schaden direkt abgerechnet werden, der Verunglückte muss in der Regel nicht in Vorleistung gehen. Und nicht nur die Behandlung oder eine Operation sind kostspielig. Richtig ins Geld geht es, wenn Skifahrer mit einem Helikopter geborgen und abtransportiert werden müssen. "Hier entstehen schnell Kosten im vier- oder fünfstelligen Bereich," schildert Kottmann. "Auch hierfür springt der ADAC Auslandskrankenschutz bis zu einer Höhe von 12.000 Euro ein." Und das ist keine Seltenheit: Allein Für ADAC Versicherte oder Premium-Mitglieder trat dieser Fall in der vergangenen Wintersaison (Dezember bis März 2025) 1.282 Mal ein. Im Schnitt kostete eine Bergung 2.062 Euro, die teuerste Rettung sogar 11.145 Euro.

Wer zahlt was bei einem Unfall in den Bergen?

Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt nur die Kosten, die auch in Deutschland für die Behandlung angefallen wären. Im Ausland gelten andere, meist höhere Gebührensätze. Besonders teuer kann es werden, wenn eine private Praxis oder Klinik aufgesucht wird oder Leistungen in Anspruch genommen werden, die nicht zum öffentlichen Gesundheitssystem gehören. Diese Kosten sind nämlich durch die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) nicht abgedeckt. Eine nachträgliche Kostenübernahme ist kaum möglich und so bringen Patienten neben der Verletzung noch ein teures Mitbringsel aus dem Skiurlaub mit, weil sie auf den Rechnungen sitzenbleiben. "Wichtig ist, dass Versicherte ihre Auslandskrankenversicherung umgehend informieren, damit sie die Kosten beispielsweise für ein MRT auch bezahlt bekommen," erklärt Kottmann. "Denn was viele nicht wissen, auch die Auslandskrankenversicherung übernimmt nicht immer alle Kosten der Behandlung - besonders wenn sie nicht ortsüblich, überteuert oder übertrieben waren."

ADAC bringt im Winter täglich zwölf Verletzte zurück in die Heimat

Ebenfalls ins Geld geht ein Krankenrücktransport nach Deutschland. Auch hierfür steht die gesetzliche Krankenkasse nicht ein und deswegen sollte dieses Risiko ebenfalls über eine Auslandskrankenversicherung abgedeckt werden. "Über unseren ADAC Ambulanz-Service haben wir im vergangenen Winter allein aus Österreich 1.016 und aus Italien 333 Verletzte zurückgebracht", rechnet Kottmann vor, etliche Fälle gab es auch in der Schweiz und Frankreich. Die Gelben Engel waren zwischen Dezember und März dafür durchschnittlich also mehr als zwölfmal täglich unterwegs und garantierten einen fachgerechten Transport sowie eine Betreuung durch geschultes medizinisches Personal.

Drei wichtige Tipps für den Skiurlaub

Wichtig: Eine online abgeschlossene ADAC Auslandskrankenversicherung gilt sofort. "Sie muss jedoch vor Grenzübertritt in das Ausland abgeschlossen werden und es darf noch kein Versicherungsfall eingetreten sein", erklärt Marc Kottmann. Nur so ist man auf dem Weg zum Pistenspaß und vom ersten Schwung an sicher unterwegs und umfassend geschützt.

Über die ADAC SE

Die ADAC SE mit Sitz in München ist eine Aktiengesellschaft europäischen Rechts, die mobilitätsorientierte Leistungen und Produkte für ADAC Mitglieder, Nichtmitglieder und Unternehmen anbietet. Sie besteht aus 25 Tochter- und Beteiligungsunternehmen, unter anderem der ADAC Versicherung AG, der ADAC Finanzdienste GmbH, der ADAC Autovermietung GmbH sowie der ADAC Service GmbH. Als wachstumsorientierter Marktteilnehmer treibt die ADAC SE die digitale Transformation über alle Geschäfte voran und setzt dabei auf Innovation und zukunftsfähige Technologien.

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