Hardt drängt auf Terrorlistung der iranischen Revolutionsgarden
12.01.2026 - 00:00:00"Die jungen Männer auf der Seite der Herrschenden im Iran müssen erkennen, dass das Regime keine Zukunft hat", so der CDU-Politiker. "Wer in den Revolutionsgarden dient, muss wissen, dass er einer Terrororganisation angehört und sich dadurch seine Zukunft verbaut." So würden sie vielleicht in größerer Zahl auf die Seite der Bürger wechseln und der islamistischen Diktatur ein Ende bereiten, so Hardt.
Zudem müsse Europa die bestehenden Sanktionen gegen den Iran konsequenter durchsetzen, forderte der Außenpolitiker. Europa habe zu lange auf Verhandlungen mit dem Iran gesetzt, vor allem im Zug des Atomabkommens. "Das ist gescheitert", sagte Hardt dem RND. "Der damit verbundene Verzicht auf härtere Sanktionen hat nichts gebracht." Nun müssten "alle Programme für Wissenschaftsaustausch mit staatlich kontrollierten Institutionen eingestellt und iranische wirtschaftliche Tätigkeit komplett verboten werden", so Hardt, "denn beides stabilisiert das Regime".


