Yellow, Aktie

Yellow Aktie: Nachhaltigkeitsziele überschritten!

30.11.2025 - 02:44:31

Der insolvente Trucking-Konzern Yellow hat eine entscheidende Vereinbarung mit Pensionsfonds erzielt, die Forderungen von 7,4 auf 1,5 Milliarden Dollar reduziert und Auszahlungen beschleunigt.

Der insolvente Trucking-Konzern Yellow Corp. hat eine entscheidende Einigung mit 14 Pensionsfonds erzielt. Die milliardenschweren Forderungen blockierten seit dem Kollaps des Unternehmens 2023 den Liquidationsprozess.

Milliarden-Forderungen dramatisch reduziert

Die Einigung sieht vor, dass die Pensionsfonds ihre ursprünglichen Forderungen von rund 7,4 Milliarden Dollar akzeptieren reduzieren. Das Abkommen beantragt gerichtliche Zustimmung für zugelassene Forderungen in Höhe von lediglich 1,5 Milliarden Dollar. Für nachrangige Gläubiger werden etwa 7,4 Millionen Dollar aus dem Verkauf der Konkursmasse freigegeben.

Die Gesellschaft verfügt nach Rückzahlung von 1,2 Milliarden Dollar an gesicherte Gläubiger und 213 Millionen Dollar an Insolvenzfinanzierung noch über 600 bis 700 Millionen Dollar für verbleibende Ansprüche. Das Einigungskonzept folgt früheren Gerichtsentscheidungen und ermöglicht Erholungsquoten im “hohen Zehnerprozentbereich” für unbesicherte Gläubiger.

Entscheidende Wende im Insolvenzverfahren

Die Einigung markiert einen Wendepunkt im Chapter-11-Verfahren. Nach der Betriebseinstellung 2023 liquidierte Yellow seine Trucking-Terminals und Flottenassets, doch die milliardenschweren Pensionsverpflichtungen blockierten die endgültige Vermögensverteilung.

Die Einigung folgt auf eine juristische Niederlage im September, als Yellow einen Berufungsantrag zur Abweisung dieser Pensionsverpflichtungen verlor. Ein Bundesberufungsgericht bestätigte zudem Vorschriften, die dem Unternehmen untersagten, Pandemie-Hilfsmittel zur Verringerung seiner Pensionsverpflichtungen zu nutzen.

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Was kommt jetzt auf die Gläubiger zu?

Die Klärung der Pensionsansprüche beseitigt die größte verbleibende Unsicherheit im Yellow-Insolvenzverfahren. Während Aktionäre typischerweise einen Totalverlust erleiden, beschleunigt diese Einigung die Zeitplanung für endgültige Auszahlungen an ungesicherte Gläubiger.

Der Fokus liegt nun auf der gerichtlichen Genehmigung der Einigung. Mit der von den großen Pensionsfonds akzeptierten Methodik kann der Insolvenzverwalter die verbleibenden kleineren Forderungen bearbeiten und den geschätzten Überschuss von 600-700 Millionen Dollar verteilen. Die Vermeidung langwieriger Gerichtsverfahren bewahrt Kapital, das sonst durch Anwaltskosten aufgebraucht worden wäre.

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