Wiener, Wohnen

Wiener Wohnen schließt Prestigeprojekt „Sophie 7“ ab

03.01.2026 - 08:23:12

Das Stadtentwicklungsprojekt Sophie 7 im 7. Wiener Bezirk ist mit der Übergabe von 46 Gemeindewohnungen abgeschlossen. Das Quartier vereint historische Bausubstanz mit modernem, leistbarem Wohnraum und umfangreicher sozialer Infrastruktur.

46 Haushalte beziehen an diesem Wochenende ihre neuen Gemeindewohnungen im 7. Bezirk. Damit ist der letzte Baustein des Stadtentwicklungsprojekts auf dem Gelände des ehemaligen Sophienspitals bezugsfertig. Das Quartier „Sophie 7“ vereint nun historische Substanz mit modernem, leistbarem Wohnraum in einem der dichtesten und teuersten Bezirke Wiens.

Historisches Verwaltungsgebäude wird zum Wohnhaus

Das Herzstück der aktuellen Übergabe ist das sanierte ehemalige Verwaltungsgebäude in der Apollogasse 19. Ein fünfgeschossiger Neubau in T-Form ergänzt den historischen Bestand und schafft zwei neue Innenhöfe. Die 46 neuen „Gemeindewohnungen Neu“ bieten einen vielfältigen Mix:
* Ein- bis Zwei-Zimmer-Wohnungen
* Großzügige Fünf-Zimmer-Einheiten, teils als Maisonetten
* Nahezu alle mit privaten Balkonen oder Terrassen

Die Freiflächen blicken oft auf den neuen Sophienpark oder die begrünten Innenhöfe.

Sozialer Mix und kurze Wege im neuen Grätzl

Mit dem Einzug der Mieter von Wiener Wohnen wird das soziale Gesamtkonzept lebendig. Bereits im November 2025 waren 176 geförderte Mietwohnungen von SOZIALBAU AG und WBV-GPA bezogen worden. Das rund 1,3 Hektar große Areal vereint nun verschiedene Wohnformen und soziale Schichten.

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Doch „Sophie 7“ ist mehr als nur Wohnraum. Das Quartier integriert wichtige Infrastruktur:
* Einen neuen Standort der Wiener Volkshochschulen
* Einen Kindergarten
* Co-Working-Spaces
* Den sanierten Kenyon-Pavillon als kulturelles Zentrum mit Mehrzwecksaal

Grüne Oase gegen die Hitzeinsel

In einem Bezirk, der als „Hitzeinsel“ gilt, setzt das Projekt auf umfangreiche ökologische Maßnahmen. Fassadenbegrünungen und entsiegelte Flächen sollen das Mikroklima verbessern.

Die Energieversorgung erfolgt nachhaltig durch eine Kombination aus Fernwärme, Geothermie und Photovoltaik. Auf den Dächern der Neubauten erzeugen Solaranlagen Strom für die Allgemeinflächen. Zudem ist das Areal weitgehend autofrei konzipiert – eine Fahrradgarage mit über 100 Stellplätzen fördert die sanfte Mobilität.

Signal für leistbares Wohnen im teuren Neubau

Die Fertigstellung sendet ein wichtiges Signal an den Wiener Immobilienmarkt. Im begehrten 7. Bezirk, in Nähe zu Westbahnhof und Mariahilfer Straße, hat die Stadtverwaltung substanziellen Raum für den sozialen Wohnbau gesichert.

Experten werten dies als strategisch bedeutsamen Schritt. Im Vergleich zu reinen Investorenprojekten zeigt „Sophie 7“, wie öffentliche Hand und gemeinnützige Bauträger auch auf teurem Grund konkurrenzfähige Projekte realisieren können. Die Integration des öffentlichen Sophienparks steigert den Wert des gesamten Grätzls, ohne die Gentrifizierung weiter anzuheizen.

Fokus wandert zum Sophienpark

Mit den bezogenen Wohnungen verlagert sich der Fokus nun auf die öffentlichen Flächen. Der Sophienpark soll im kommenden Frühling seine volle Funktion als Naherholungsgebiet entfalten. Auch die kulturelle Bespielung der sanierten Pavillons wird 2026 an Fahrt aufnehmen.

Beobachter erwarten, dass sich das Quartier rasch zu einem lebendigen Zentrum zwischen Gürtel und Kaiserstraße entwickelt. Für die Wiener Stadtentwicklung bleibt „Sophie 7“ ein Referenzbeispiel: Es zeigt, wie ehemalige Infrastrukturflächen erfolgreich in gemischte, urbane Lebensräume transformiert werden können.

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