Wero schmiedet Allianz, während Europas Bankfilialen schwinden
03.02.2026 - 00:52:12Die europäische Bankenlandschaft erlebt eine Zeitenwende: Während Großbanken Hunderte Filialen schließen, baut die paneuropäische Digital-Wallet Wero mit einem neuen Bündnis ihre Marktmacht aus. Diese parallelen Entwicklungen beschleunigen den unumkehrbaren Abschied vom Bargeld und der Filiale.
Hinter dem digitalen Portemonnaie Wero steht die European Payments Initiative (EPI). Sie gab am Montag eine strategische Partnerschaft mit der EuroPA Alliance bekannt. Ziel ist es, nationale Bezahllösungen wie Spaniens Bizum und Italiens Bancomat zu einem nahtlosen, grenzüberschreitenden Netzwerk zu verbinden. Bis 2027 sollen so rund 130 Millionen Nutzer erreicht werden.
Die Filialen schließen, der Druck zum Digitalen wächst
Diese digitale Offensive fällt mit einer massiven Filial-Schließungswelle zusammen. Allein in Großbritannien bestätigte die NatWest-Gruppe diese Woche 32 weitere Schließungen. Die spanische Großbank Santander plant für 2026 sogar bis zu 58 Filialen im UK zu schließen. Die Begründung der Institute ist stets dieselbe: Kunden wandern massiv zu digitalen Kanälen ab, was teure Filialnetze unrentabel macht.
„Das ist keine neue, aber eine beschleunigte Entwicklung“, analysieren Marktbeobachter. Die Banken reagieren auf veränderte Gewohnheiten. Über 80 Prozent aller Transaktionen laufen heute online oder per App ab. Der strategische Rückzug aus der Fußgängerzone schafft jedoch eine Lücke – und die soll Lösungen wie Wero füllen.
Viele Android-Nutzer übersehen diese 5 Sicherheitsmaßnahmen – gerade wer Mobile-Banking oder Wallets wie Wero nutzt, ist ein attraktives Ziel für Datendiebe. Ein kostenloses Sicherheitspaket erklärt Schritt für Schritt, wie Sie Ihr Smartphone vor Phishing, Schadsoftware und Datenklau schützen, welche Einstellungen Sie sofort ändern sollten und welche Apps vertrauenswürdig sind. Inklusive praktischer Checklisten für WhatsApp, Online-Shopping und Banking. Gratis-Sicherheitspaket für Android herunterladen
Ein europäisches Netz gegen Visa und Mastercard
Das Abkommen mit der EuroPA Alliance ist ein strategischer Meilenstein für Wero. Es geht um mehr als Bequemlichkeit: Es ist ein geopolitischer Schachzug für europäische Zahlungssouveränität. Jahrelang dominierten amerikanische Kartensysteme den Markt. Wero, getragen von 16 großen europäischen Banken und Zahlungsdienstleistern, soll eine unabhängige Infrastruktur nach EU-Standards etablieren.
Der Rollout ist ambitioniert geplant: Grenzüberschreitende Überweisungen zwischen Privatpersonen (P2P) sind für 2026 vorgesehen. Bis 2027 sollen dann E-Commerce- und Ladenzahlungen (POS) folgen. Wero ist bereits in Deutschland, Frankreich und Belgien live und zählt nach eigenen Angaben bereits 47 Millionen Nutzer. Die Integration großer nationaler Systeme wie iDEAL aus den Niederlanden soll die Reichweite weiter vergrößern.
Wer bleibt auf der Strecke? Die soziale Frage des Wandels
Doch der digitale Zwang wirft soziale Fragen auf. Verbraucherschützer warnen vor einer wachsenden digitalen Spaltung. Ältere oder technisch weniger versierte Menschen könnten durch den rapiden Filialabbau von essenziellen Finanzdienstleistungen abgeschnitten werden. Der Erfolg der digitalen Wende hänge maßgeblich davon ab, ob Banken und Anbieter wie Wero für alle Bevölkerungsgruppen ein zugängliches und vertrauenswürdiges Angebot schaffen.
Kann die digitale Wallet die verlorene persönliche Beratung ersetzen? Die Branche steht vor der Herausforderung, Sicherheit und Nutzerfreundlichkeit in den Vordergrund zu stellen, um das nötige Vertrauen zu gewinnen.
2026: Das Schicksalsjahr für Europas Zahlungsverkehr
Die kommenden Monate werden entscheidend sein. Die Partner des neuen Bündnisses wollen bis Mitte 2026 eine zentrale Einheit für die technische Umsetzung gründen. Parallel wird Wero seinen Rollout in Frankreich und Belgien vorantreiben, nachdem der Start in Deutschland Ende 2025 erfolgte.
Gleichzeitig wird der Filialsterben-Trend anhalten. Die Konvergenz dieser beiden Kräfte – der physische Rückzug der Banken und der Aufstieg eines vereinheitlichten Digitalnetzwerks – macht 2026 zu einem Schlüsseljahr. Ob Weros ehrgeizige Expansion gelingt, wird das europäische Bezahllandschaft für die kommenden Jahrzehnte prägen.
PS: Sicherheit ist der Schlüssel für Vertrauen in neue Zahlungssysteme. Wenn Sie Ihr Mobilgerät gegen moderne Angriffe wappnen wollen, hilft ein kompaktes Sicherheits-Paket mit klaren Anweisungen: Welche Berechtigungen Apps wirklich brauchen, wie Sie automatische Prüfungen einrichten und einfache Einstellungen, die Ihr Risiko deutlich senken. Ideal für Nutzer von Mobile-Banking und digitalen Wallets. Jetzt Android-Schutzpaket anfordern


