Webjet, Aktie

Webjet Aktie: Übernahmeschlacht!

28.11.2025 - 00:00:32

Webjet kämpft mit Umsatz- und Buchungseinbrüchen, während zwei Bieter um die Übernahme des Reiseanbieters konkurrieren. Analysten korrigieren ihre Erwartungen nach Kurssturz deutlich nach unten.

Die Webjet-Aktie steckt mitten im Sturm: Schwache Halbjahreszahlen lösten einen Kurssturz aus, während gleichzeitig zwei Übernahmeangebote um den Online-Reiseanbieter buhlen. Ein Kampf um die Zukunft des Unternehmens ist entbrannt.

Zahlen-Schock löst Panik aus

Die jüngsten Halbjahreszahlen für FY2026 offenbarten massive Probleme. Der Umsatz sank um 1% auf 68 Millionen AUD, während die Buchungen um 8% einbrachen. Besonders hart traf es das Inlandsgeschäft mit einem Minus von 10% bei den Buchungen. Der Gesamttransaktionswert schrumpfte um 3% auf 726 Millionen AUD.

Noch deutlicher zeigte sich die Krise bei der Profitabilität: Das bereinigte EBITDA brach um 9% auf 14,4 Millionen AUD ein. Trotz Kosteneinsparungen und einer Gewinnsteigerung von 16% auf 7,8 Millionen AUD musste das Management die Jahresprognose deutlich nach unten korrigieren.

Zwei Bieter im Kampf

In dieser angespannten Lage wittern zwei Player ihre Chance:

  • Helloworld Travel bietet 90 Cent pro Aktie
  • BGH Partners liegt mit 91 Cent knapp vorn

Der Webjet-Vorstand gewährt beiden Bietern Due-Diligence-Einblick – ein klares Signal, dass das Unternehmen verkauft werden könnte. BGH hatte bereits im Mai 2025 ein niedrigeres Angebot von 80 Cent vorgelegt.

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Analysten reagieren geschockt

Die Märkte bestraften die schwachen Zahlen sofort: Am 13. November stürzte die Aktie um 22% ab und fiel zeitweise auf 68,5 Cent. Die Erholung auf 72,5 Cent konnte den Gesamtschaden nur mildern.

Bei den Analysten lösten die Zahlen eine Welle von Korrekturen aus:

  • JPMorgan startet mit “Neutral” und 90 Cent-Ziel
  • RBC hält an 1,30 AUD fest trotz verfehlter Erwartungen
  • Der Konsens-Zielkurs sank um 8,2% auf 1,00 AUD

Kann Webjet aus dieser Krise noch einen erfolgreichen Ausgang für Aktionäre erzielen? Die Übernahmegespräche bieten Hoffnung – doch die fundamentalen Probleme bleiben bestehen.

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