Ubisoft Aktie: Milliardenverlust und Streik
02.02.2026 - 13:18:30Ubisoft zieht die Reißleine: Ein erwarteter operativer Verlust von einer Milliarde Euro und weitreichende Streikankündigungen setzen den Spielehersteller massiv unter Druck. Während das Management das Portfolio radikal zusammenstreicht, stellt sich die Frage: Kann der geplante Sparkurs das Ruder noch rechtzeitig herumreißen?
- Prognostizierter operativer Verlust von 1 Milliarde Euro für das Geschäftsjahr 2025-26.
- Einstellung von sechs Projekten, inklusive des Prince of Persia-Remakes.
- Geplante Kosteneinsparungen von insgesamt 500 Millionen Euro seit 2022/23.
- Kurssturz von 34 % markiert ein Zehnjahrestief.
Kahlschlag im Portfolio
Der Ende Januar initiierte Umbau sieht drastische Einschnitte vor. Ubisoft streicht sechs Spiele, darunter das prestigeträchtige Remake von Prince of Persia: The Sands of Time. Zudem verzögern sich sieben weitere Projekte. Die Konsolidierung trifft auch die Standorte direkt: Die Studios in Halifax und Stockholm werden geschlossen, während am Hauptsitz in Paris ein freiwilliges Abfindungsprogramm bis zu 200 Stellen abbauen soll.
Finanzieller Einbruch und Widerstand
Die wirtschaftliche Lage ist prekär. Statt des ursprünglich prognostizierten ausgeglichenen Ergebnisses rechnet Ubisoft nun mit einem operativen Minus von einer Milliarde Euro. Die Netto-Buchungen werden lediglich auf rund 1,5 Milliarden Euro taxiert. Als Reaktion auf die Restrukturierung und eine neue Homeoffice-Regelung haben fünf französische Gewerkschaften für diesen Monat zu einem dreitägigen internationalen Streik aufgerufen.
An der Börse sorgten die Nachrichten für einen Ausverkauf. Die Aktie brach um rund 34 % ein und erreichte damit den tiefsten Stand seit über einem Jahrzehnt.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Ubisoft Entertainment?
Strategische Neuausrichtung
Angesichts steigender Entwicklungskosten im AAA-Segment fokussiert sich das Management künftig auf weniger, aber qualitativ hochwertigere Veröffentlichungen. Parallel dazu sollen Live-Service-Franchises gestärkt und das Mobilsegment ausgebaut werden. Das Ziel ist eine Senkung der Fixkosten um weitere 200 Millionen Euro über die nächsten zwei Jahre.
Konkrete Einblicke in die aktuelle operative Lage wird der Bericht zu den Umsatzzahlen des dritten Quartals liefern, der am 11. Februar veröffentlicht wird. Investoren werden diesen Termin genau beobachten, um die Auswirkungen der Transformation und des angekündigten Arbeitskampfes zu bewerten.
Ubisoft Entertainment-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Ubisoft Entertainment-Analyse vom 2. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Ubisoft Entertainment-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Ubisoft Entertainment-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 2. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Ubisoft Entertainment: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


