TKMS Aktie: Eindrucksvolle Leistung!
04.02.2026 - 08:09:23Zwei Vertragsmeldungen geben TKMS Rückenwind – doch bei einem Projekt ist noch nichts endgültig entschieden. Ein Vorvertrag mit der Bundeswehr öffnet die Tür für ein mögliches Fregattenprogramm, während Norwegen seine U‑Boot-Bestellung ausweitet. Wie belastbar sind diese Signale für die Auslastung und die Strategie nach dem Börsen-Spin-off?
Neue Verträge – aber nicht alles ist fix
Anfang Februar meldete der Marineschiffbauer einen Vorvertrag mit dem Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw). Es geht um Fregatten des Typs MEKO A‑200. Der Vorvertrag ist dabei vor allem ein „Anlaufstück“: Er erlaubt erste Beschaffungen und Arbeiten, die endgültige Entscheidung über den Bauauftrag steht jedoch noch aus.
Konkreter fällt die Nachricht aus Skandinavien aus. Norwegen hat zugestimmt, seine Bestellung von U‑Booten der Klasse 212CD um zwei Einheiten zu erhöhen. Damit steigt die Zahl der für Norwegen bestimmten Boote auf insgesamt sechs. Das stärkt die Visibilität für die Werft in Kiel und unterstreicht die Position im U‑Boot-Segment.
Die wichtigsten Punkte im Überblick:
– Vorvertrag mit dem BAAINBw als vorbereitender Schritt für ein mögliches MEKO-A‑200‑Fregattenprojekt
– Norwegen stockt 212CD-Auftrag um 2 U‑Boote auf (insgesamt 6)
– Strategischer Kontext: Verselbständigung per Spin-off (Oktober 2025) für mehr Flexibilität und Kapitalmarkt-Zugang
Strategie nach dem Spin-off: Wachstum braucht Projekte
Die Meldungen kommen in einer Phase, in der TKMS nach der Abspaltung von Thyssenkrupp (Oktober 2025) seine eigene Agenda schärfen muss. Der erklärte Zweck der Verselbständigung: mehr Flexibilität und direkter Zugang zum Kapitalmarkt, um Wachstumschancen gezielter nutzen zu können.
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Dazu passt, dass sich die Auftragslage laut Ausgangslage zuletzt positiv entwickelt hat: Der Auftragsbestand wurde im Geschäftsjahr 2024/25 deutlich gesteigert. Parallel schaut TKMS über Europa hinaus – unter anderem auf eine Ausschreibung in Kanada, bei der es um einen milliardenschweren Auftrag für bis zu zwölf U‑Boote geht.
Kursbild: nahe am Hoch, Tempo bleibt hoch
Am Markt spiegelt sich die jüngste Dynamik bereits wider: Der Schlusskurs von gestern (Dienstag) lag bei 99,50 Euro – damit notiert die Aktie nur rund 1,1% unter dem 52‑Wochen-Hoch (100,60 Euro). Auf 30 Tage steht ein Plus von 39,26%, seit Jahresanfang sind es 43,37%. Gleichzeitig zeigt die Volatilität von 54,59%: Die Bewegung bleibt nichts für schwache Nerven.
Unterm Strich liefern der Bundeswehr-Vorvertrag und die norwegische Auftragserweiterung genau das, was Anleger nach dem Spin-off sehen wollen: konkrete Projektpipeline und bessere Planbarkeit. Entscheidend wird nun, ob aus dem vorbereitenden Schritt in Deutschland ein finaler Fregattenauftrag wird – und ob TKMS parallel internationale Großprojekte wie Kanada weiter in Richtung Vergabe bewegen kann.
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