Telefónica Aktie: Strategie-Offensive gestartet!
28.11.2025 - 21:26:30Der spanische Telekom-Konzern schließt einen 500-Millionen-Glasfaser-Deal ab und sichert sich exklusive La-Liga-Rechte für 2,6 Milliarden Euro trotz jüngster Dividendeneinbußen.
Während Anleger noch über die jüngsten Dividendeneinbußen und Jobkürzungen stöhnen, legt der spanische Telekom-Riese heute überraschend einen strategischen Zwei-Fronten-Start hin. Mit einem halben Milliarden-Deal für seine Glasfasersparte und exklusiven Fußball-Rechten im Milliardenwert zeigt Telefónica, dass die Konzernführung trotz aller Widrigkeiten langfristig denkt. Doch können diese Weichenstellungen den Abwärtstrend der Aktie wirklich stoppen?
Infrastruktur-Deal bringt frisches Kapital
Der erste Paukenschlag kommt aus der Glasfaser-Sparte: AXA IM Alts sichert sich 40 Prozent an FiberPass, dem Joint Venture mit Vodafone Spain. Die Transaktion im Volumen von etwa 500 Millionen Euro stärkt nicht nur die Bilanz, sondern bestätigt auch den Wert der Infrastrukturinvestitionen. Telefónica behält mit 55 Prozent die Kontrolle über das Joint Venture, das bereits 3,7 Millionen Haushalte erreicht und 1,4 Millionen Kunden bedient. Für den Konzern bedeutet dies frisches Kapital genau zum richtigen Zeitpunkt.
Milliarden-Coup im Fußballgeschäft
Noch spektakulärer fällt der zweite strategische Schachzug aus: Telefónica sicherte sich vorläufig die exklusiven Pay-TV-Rechte für fünf Spiele pro Spieltag der spanischen La Liga. Der Deal für die Saisons 2027/28 bis 2031/32 hat ein Gesamtvolumen von sagenhaften 2,635 Milliarden Euro – umgerechnet über 527 Millionen pro Saison. Besonders pikant: Das Unternehmen erhält das Erstauswahlrecht an 19 Spieltagen inklusive des Rückrunden-“El Clásico”. Damit festigt Telefónica seine Position im lukrativen Fußballgeschäft nachhaltig.
Internationale Expansion läuft parallel
Während in Spanien die Weichen gestellt werden, treibt der Konzern auch in Brasilien die Expansion voran. Die Tochtergesellschaft Telefónica Brasil plant für den 9. Januar 2026 eine außerordentliche Hauptversammlung zur Ratifizierung des Fibrasil-Erwerbs. Diese strategische Übernahme soll die Infrastruktur-Kapazitäten des Unternehmens in der wichtigen Wachstumsregion weiter stärken.
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Kann die Strategie den Kurs drehen?
Die heutigen Ankündigungen stehen im krassen Kontrast zu den jüngsten Negativschlagzeilen. Erst Anfang November hatte die angekündigte Halbierung der Dividendenzahlung für 2026 zu einem Kurssturz von 11 Prozent geführt. Auch Diskussionen über umfangreiche Stellenstreichungen in Spanien belasteten die Stimmung. Analysten bleiben skeptisch – J.P. Morgan hält an einer “Neutral”-Einstufung fest und verweist auf enttäuschte Erwartungen beim Capital Markets Day.
Doch die heutigen strategischen Moves zeigen: Telefónica setzt nicht auf Stillstand. Die Partnerschaft mit Nokia in Deutschland für den 5G-Ausbau bis 2030, die Glasfaser-Transaktion in Spanien und die Fußball-Milliarden beweisen, dass der Konzern trotz kurzfristiger Herausforderungen langfristig denkt. Die entscheidende Frage bleibt: Reichen diese Weichenstellungen aus, um den Abwärtstrend der Aktie nachhaltig zu brechen?
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