Symrise Aktie: Wachstumspotenzial entdeckt
06.01.2026 - 20:09:31Die Aktie des Duft- und Aromenherstellers handelt derzeit nur knapp über ihrem 52-Wochen-Tief. Doch geht es nach Morgan Stanley, liegt genau hier eine massive Fehleinschätzung des Marktes vor. Die US-Bank sieht fast 50 Prozent Aufwärtspotenzial und bescheinigt dem DAX-Titel eine Sonderrolle gegenüber der europäischen Konkurrenz.
Die Fakten im Überblick
- Rating: Overweight (Bestätigt)
- Kursziel: 102,00 Euro
- Aktueller Kurs: 68,16 Euro
- Impliziertes Potenzial: ca. 49 %
- Nächster Termin: Q4-Zahlen am 11.03.2026
Analystin sieht “strukturellen Gewinner”
Morgan Stanley bekräftigte am Dienstag das klare Votum “Overweight” für den Holzmindener Konzern. Analystin Lisa De Neve setzt das Kursziel unverändert auf 102 Euro fest. Angesichts des aktuellen Kursniveaus von 68,16 Euro entspricht dies einer prognostizierten Wertsteigerung von knapp der Hälfte des aktuellen Börsenwerts.
Begründet wird dieser Optimismus mit der fundamentalen Positionierung des Unternehmens. Während für die europäische Branche der Duftstoffhersteller im Jahr 2026 zwar eine allgemeine Erholung erwartet wird, dürfte das durchschnittliche Wachstum die Hürde von fünf Prozent kaum überspringen. Symrise hingegen wird explizit als “struktureller Gewinner” hervorgehoben. Die Analystin traut dem Konzern zu, die Markterwartungen verlässlicher zu erfüllen als der Wettbewerb.
Bevorzugung gegenüber Givaudan
Diese Einschätzung gewinnt im direkten Vergleich an Schärfe. Zwar stufte Morgan Stanley auch den Schweizer Konkurrenten Givaudan von “Underweight” auf “Equal-weight” hoch, doch die Präferenz für den deutschen Wettbewerber bleibt eindeutig. Die Einstufung signalisiert, dass Symrise nach Ansicht der Experten über spezifische Stärken verfügt, die eine Outperformance gegenüber dem Sektor rechtfertigen.
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Am Markt reagierten Anleger am Dienstag zunächst zurückhaltend auf die Studie. Die Aktie verzeichnete ein leichtes Plus von 0,15 Prozent. Der Blick auf das größere Bild zeigt jedoch die tiefe Skepsis der letzten Monate: Mit einem Rückgang von über 31 Prozent auf Jahressicht notiert das Papier weiterhin in gefährlicher Nähe zum 52-Wochen-Tief bei 66,80 Euro. Der RSI von 27,5 deutet zudem auf eine technisch überverkaufte Situation hin.
Ob die optimistische Einschätzung der Realität standhält, entscheidet sich am 11. März 2026. Dann präsentiert der Konzern seine Ergebnisse für das vierte Quartal. Anleger werden genau prüfen, ob die fundamentalen Daten die These der Analysten untermauern oder ob die derzeitige Vorsicht des Marktes berechtigt bleibt.
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