Summen und Kauen: So aktivieren Sie Ihren Vagusnerv gegen Stress
25.01.2026 - 18:22:12Summen und Kaugummikauen können den Vagusnerv stimulieren und so Stress reduzieren. Das legen aktuelle wissenschaftliche Diskussionen nahe. In einer hektischen Welt gewinnen solche einfachen Methoden für das mentale Wohlbefinden an Bedeutung.
Der Vagusnerv ist der Hauptakteur unseres körpereigenen Ruhesystems, des Parasympathikus. Er verläuft vom Gehirn bis in den Bauch und reguliert unbewusste Funktionen wie Herzschlag und Verdauung. Eine gezielte Aktivierung kann dem überaktiven Stress-System entgegenwirken und Entspannung fördern.
Die Datenautobahn für Entspannung
Der Vagusnerv funktioniert wie eine Informations-Autobahn zwischen Gehirn und Organen. Seine Aktivität entscheidet, ob der Körper in den “Kampf-oder-Flucht-Modus” oder in die Erholung schaltet. Die Forschung, etwa zur Polyvagal-Theorie, untersucht gezielte Einflussmöglichkeiten.
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Während invasive Vagusnerv-Stimulation (VNS) bereits medizinisch anerkannt ist, rücken nicht-invasive Techniken in den Fokus. Dazu gehören Geräte fürs Ohr – und einfache Körperübungen. Experten betonen: Die Wirksamkeit vieler Methoden muss noch genauer erforscht werden.
Summen: Vibrationen für die innere Ruhe
Eine der einfachsten Methoden ist die eigene Stimme. Summen, Singen oder Tönen erzeugt Vibrationen im Rachenraum, direkt am Verlauf des Vagusnervs. Diese Schwingungen können den Nerv anregen und dem System Entspannung signalisieren.
Ein Harvard-Neurowissenschaftler empfiehlt Summen als ungewöhnliche Methode zur Stärkung des Gehirns. Die Übung ist simpel:
* Tief einatmen
* Beim langen Ausatmen sanft summen
Bereits wenige Wiederholungen können eine beruhigende Wirkung entfalten.
Kaugummi: Mehr als nur frischer Atem
Auch Kaugummikauen wird als Werkzeug zur Stressreduktion diskutiert. Die Kaubewegung stimuliert Nerven im Gesicht, die mit dem Vagusnerv verbunden sind. Dies kann Angstzustände lindern.
Studien deuten an, dass Kauen die Blutzufuhr zu Gedächtnis- und Kontrollzentren im Gehirn erhöht. Ein Neurowissenschaftler von Harvard erklärt: Der verbesserte Blutfluss zum Hippocampus und präfrontalen Cortex versorgt diese Areale besser mit Sauerstoff und Glukose. Das kann Aufmerksamkeit steigern und Stress mindern.
Einfache Selbstfürsorge für den Alltag
Die Popularität solcher Übungen zeigt ein wachsendes Bedürfnis nach leicht umsetzbarer Selbstfürsorge. Sie erfordern keine Ausrüstung und passen in jeden Tag. Weitere einfache Methoden sind:
* Tiefe Bauchatmung
* Gurgeln
* Kältereize
* Sanfte Massagen an Hals und Ohren
Die wissenschaftliche Basis für mechanische Stimulationen ist noch nicht so umfassend wie für elektrische Verfahren. Doch die Neurophysiologie und erste Erkenntnisse deuten auf Potenzial hin. Experten wie Dr. Nils Kroemer vom Uniklinikum Tübingen raten zum Selbstversuch: Nicht jede Methode wirkt bei jedem gleich, aber Ausprobieren kann das Wohlbefinden steigern. Zukünftige Studien sollen klären, wie sich die Techniken optimal für die mentale Gesundheit nutzen lassen.
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