SoftBank, Aktie

SoftBank Aktie: Alles auf eine Karte!

27.11.2025 - 18:16:31

SoftBank verkauft komplette Nvidia-Beteiligung und investiert massiv in OpenAI, während Kreditmarkt-Alarme die Risikostrategie hinterfragen.

Masayoshi Son ist für seine risikoreichen Manöver bekannt, doch seine aktuelle Strategie gleicht einem Ritt auf der Rasierklinge. Nachdem die Aktie in den letzten 30 Tagen um über 38 Prozent eingebrochen ist, kämpft der Titel nun um Bodenbildung. Während mutige Anleger bei Kursen um 94 Euro wieder zugreifen, schlagen Experten am Kreditmarkt Alarm. Ist das der Beginn einer Trendwende oder die Ruhe vor dem nächsten Sturm?

Radikaler Umbau für den KI-Traum

Der Tech-Konzern vollzieht derzeit einen der aggressivsten Strategiewechsel seiner Geschichte. Um liquide Mittel für neue Wetten freizumachen, hat SoftBank seine gesamte Beteiligung am Chip-Giganten Nvidia verkauft und damit rund 5,8 Milliarden Dollar erlöst.

Gleichzeitig wurde die Übernahme des US-Halbleiterentwicklers Ampere Computing für 6,5 Milliarden Dollar finalisiert. Ampere ist nun eine hundertprozentige Tochtergesellschaft. Das Ziel ist klar: SoftBank will die kritische Infrastruktur der KI-Lieferkette kontrollieren und enger mit der eigenen Tochter Arm Holdings verzahnen.

Die gigantische OpenAI-Wette

Das freigesetzte Kapital fließt in eine massive Wette auf einen einzigen Player. Berichten zufolge plant SoftBank, im Dezember weitere 22,5 Milliarden Dollar in den ChatGPT-Schöpfer OpenAI zu investieren.

Damit würde das Gesamtinvestment auf atemberaubende 34,7 Milliarden Dollar steigen und dem Konzern einen Anteil von 11 Prozent sichern. Statt das Risiko im Technologiesektor breit zu streuen, konzentriert CEO Masayoshi Son nun fast alles auf den Erfolg von OpenAI.

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Warnsignale am Kreditmarkt

Während der Aktienkurs von der Hoffnung auf eine Zinssenkung der Fed und der Stabilisierung im KI-Sektor profitiert, wächst auf der Schuldenseite die Skepsis. Die Absicherungskosten gegen einen Zahlungsausfall (Credit Default Swaps) sind auf den höchsten Stand seit April geklettert.

Investoren betrachten die schuldenfinanzierte Expansion mit Sorge. Eine neue Anleiheemission für Privatanleger treibt den Schuldenberg weiter in die Höhe. Der Konflikt ist offensichtlich: Aktienhändler wetten auf die KI-Zukunft, während Anleihegläubiger das steigende Risiko in der Bilanz fürchten. Für Anleger bleibt die Situation hochbrisant – zwischen der Angst vor Überschuldung und der Hoffnung auf technologische Dominanz.

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