Silber, Preis

Silber Preis: Zukunftsperspektiven leuchten!

03.02.2026 - 16:18:31

Der Silberpreis erlebte den stärksten Tagesverlust seit Jahrzehnten, doch Analysten sehen die fundamentale Nachfrage durch Industrie und strukturelle Knappheit weiterhin intakt.

Anleger im Silbermarkt benötigen aktuell Nerven aus Stahlseilen. Nach dem stärksten Tagesverlust seit 1980 am vergangenen Freitag gleicht der Handel einer historischen Achterbahnfahrt. Während Panikverkäufe den Preis massiv drückten, warnen Analysten davor, das Kind mit dem Bade auszuschütten. Die fundamentale Ausgangslage erzählt nämlich eine völlig andere Geschichte als der momentane Chart.

  • Aktueller Kurs: 79,89 USD
  • Performance 7 Tage: -28,78 %
  • Abstand zum 52-Wochen-Hoch: -31,65 %
  • Volatilität (30 Tage): 97,76 %

Ursachen der Verkaufswelle

Der massive Einbruch wurde durch ein toxisches Gemisch verschiedener Faktoren ausgelöst. Ein erstarkender US-Dollar und die Nominierung von Kevin Warsh als neuer Fed-Vorsitzender durch US-Präsident Donald Trump veränderten die Zinserwartungen schlagartig. Dies führte zu einem aggressiven Abbau spekulativer Positionen vor dem Wochenende.

Strategen der Deutschen Bank ordnen die Bewegung jedoch als überzogen ein. Die Preisanpassung habe die Bedeutung der Auslöser weit überschossen, ohne dass sich die langfristigen Investorenabsichten grundsätzlich ins Negative gekehrt hätten. Dennoch zeigt die enorme Volatilität von annualisiert fast 98 Prozent, wie nervös der Markt agiert. Besonders die hohe Beteiligung von Privatanlegern macht Silber anfälliger für solche rapiden Stimmungswechsel als den „großen Bruder“ Gold.

Fundamentale Daten intakt

Trotz der heftigen Korrektur bleibt die industrielle Nachfrage der zentrale Anker für das Edelmetall. Experten prognostizieren für dieses Jahrzehnt einen massiven Anstieg des Bedarfs, getrieben durch die Solarindustrie und neue Zelltechnologien. Bis 2030 könnte die globale Nachfrage auf bis zu 54.000 Tonnen jährlich steigen, während das Angebot voraussichtlich bei nur etwa 34.000 Tonnen stagnieren wird.

Analysten von eToro betonen, dass der aktuelle Kursrutsch nichts an diesem Hunger der Industrie ändert. Der Markt sei sich lediglich selbst vorausgeeilt. Allein der Solarsektor soll künftig über 40 Prozent des globalen Silberangebots verschlingen.

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Strukturelles Defizit hält an

Die physische Knappheit spitzt sich weiter zu. Laut Fitch Solutions befindet sich der Markt im fünften Jahr in Folge in einem strukturellen Defizit, das voraussichtlich auch 2026 bestehen bleibt. Das Silver Institute beziffert die Lücke für das vergangene Jahr auf rund 3.000 Tonnen Metall – fast 10 Prozent des globalen Angebots.

Erschwerend kommt hinzu, dass China seit Januar 2026 den Export von physischem Silber eingeschränkt hat. Dies übt zusätzlichen Druck auf die Lagerbestände in den westlichen Handelszentren London und Zürich aus. Barclays verweist zwar auf überhitzte technische Indikatoren vor dem Crash, sieht die Basisnachfrage aufgrund geopolitischer Unsicherheiten jedoch als robust an.

Entscheidend für die weitere Preisentwicklung wird sein, wie schnell sich die Lücke zwischen dem volatilen Terminmarkt und der realen physischen Knappheit schließt. Beobachter sollten ihren Fokus nun primär auf die Entwicklung der ETF-Zuflüsse sowie die Abrufzahlen der Industrie richten, da diese Datenpunkte die Bodenbildung valider signalisieren als kurzfristige charttechnische Gegenbewegungen.

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