Silber Preis: Beruhigende Faktenlage
04.02.2026 - 19:18:31Silber hat in wenigen Tagen eine Berg-und-Tal-Fahrt hingelegt, wie man sie selbst in diesem ohnehin nervösen Markt selten sieht. Auf den schnellen Abverkauf folgte heute eine spürbare Gegenbewegung – und damit die Frage: Was hat den Rutsch ausgelöst und warum kommt jetzt wieder Kaufinteresse in den Markt?
Was den Ausverkauf angetrieben hat
Im Zentrum standen zwei Auslöser, die sich gegenseitig verstärkten. Erstens sorgte die Nachricht über die Nominierung von Kevin Warsh für den Vorsitz der US-Notenbank für Gegenwind bei Edelmetallen. Warsh gilt als eher hawkish und als Befürworter eines starken US-Dollars – beides tendenziell ungünstig für zinslose Anlagen wie Silber.
Zweitens zog die CME Group die Reißleine und hob die Margin-Anforderungen deutlich an. Das hatte einen klaren Mechanismus: Wer stark gehebelt unterwegs war, musste frisches Kapital nachschießen – oder Positionen glattstellen. Genau dieser Zwangsverkauf kann Abwärtsbewegungen kurzfristig beschleunigen, unabhängig davon, wie Investoren die Lage fundamental einschätzen.
Die wichtigsten Fakten im Überblick
- Aktueller Kurs: 89,77 USD
- 7 Tage: -23,21% (starker Rücksetzer nach der jüngsten Spitze)
- Seit Jahresanfang: +24,22% (das große Bild bleibt aufwärtsgerichtet)
- Abstand zum 52-Wochen-Hoch (116,89 USD): -23,21%
- Volatilität (30 Tage, annualisiert): 99,18% (außergewöhnlich hohe Schwankung)
Warum Silber trotzdem Käufer findet
Trotz der heftigen Korrektur verweist der Quelltext auf Treiber, die für viele Marktteilnehmer weiter intakt bleiben. Genannt wird vor allem die hohe US-Staatsverschuldung (zuletzt 38 Billionen US-Dollar) und damit ein Umfeld, in dem Edelmetalle als Wertspeicher ohne Gegenparteirisiko gefragt bleiben können.
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Hinzu kommt laut Text die Idee einer schrittweisen Abkopplung großer Volkswirtschaften wie China und Indien vom US-Dollar, was die physische Nachfrage stützen könne. In dieser Logik wird der Rücksetzer von einigen institutionellen Investoren und Zentralbanken eher als Gelegenheit gesehen, Bestände zu niedrigeren Preisen aufzubauen.
Zum Wochenausklang richtet sich der Blick vor allem darauf, ob sich die Erholung stabilisiert – und ob der Markt wieder genug Vertrauen fasst, um sich der psychologisch wichtigen 100-Dollar-Marke anzunähern.
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