Shell, Aktie

Shell Aktie: Rückkäufe laufen

30.01.2026 - 10:27:32

Shell setzt sein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm planmäßig fort, während gesunkene Ölpreise den Druck auf die bevorstehenden Quartalszahlen erhöhen.

Shell kauft weiter eigene Aktien zurück. Das im Oktober 2025 gestartete Milliarden-Programm läuft planmäßig und soll noch vor der Veröffentlichung der Q4-Zahlen abgeschlossen sein. Doch während der Energiekonzern Kapital an die Aktionäre zurückfließen lässt, mehren sich die Herausforderungen am Ölmarkt.

Aktienrückkäufe vor dem Abschluss

Das laufende Rückkaufprogramm zielt darauf ab, die Anzahl der ausstehenden Aktien zu reduzieren und damit den Wert je Anteil zu steigern. Die Transaktionen finden sowohl an der Londoner Börse als auch in den Niederlanden statt. Solche Programme sind fester Bestandteil von Shells Kapitalallokationsstrategie – ein Signal an Investoren, dass das Management Vertrauen in die eigene Substanz zeigt.

Der Abschluss ist für Anfang Februar geplant, unmittelbar vor der Zahlenvorlage. Damit bleibt die Frage, wie Shell die Balance zwischen Shareholder-Returns und Investitionen in zukünftiges Wachstum gestaltet.

Quartalszahlen unter Druck

Am 5. Februar folgen die Ergebnisse für das vierte Quartal 2025. Ein interner Zwischenbericht von Anfang Januar deutet bereits an: Die Zahlen aus dem Ölgeschäft dürften schwächer ausfallen als im Vorquartal. Grund sind die gesunkenen Ölpreise, die das Ergebnis belasten.

Gleichzeitig arbeitet Shell an strategischen Projekten im Gassektor. Der Konzern strebt US-Lizenzen für Gasfelder vor Venezuela und Trinidad und Tobago an, darunter das bedeutende Dragon-Feld. Diese Erschließung ist für Trinidad entscheidend, um die Versorgung seiner LNG- und Petrochemie-Anlagen zu sichern.

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Überangebot am Ölmarkt erwartet

Der Ölmarkt zu Beginn 2026 steht unter Druck. Prognosen deuten auf ein Überangebot hin – das weltweite Angebot könnte die Nachfrage übersteigen. Das würde die Preise weiter belasten und Shells Margen im Ölgeschäft zusätzlich unter Druck setzen.

Die Quartalszahlen am 5. Februar werden zeigen, wie gut der Konzern mit diesem Umfeld zurechtkommt. Bis dahin läuft das Rückkaufprogramm weiter – ein Zeichen der Kontinuität in unsicheren Zeiten.

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