Samsung überholt Google bei kritischem Android-Update
02.01.2026 - 20:21:12Samsung verteilt ein dringendes Sicherheitsupdate für seine Galaxy S25-Serie. Google und andere Hersteller ziehen nach, um kritische Lücken im System-Kernel zu schließen. Experten warnen vor aktiven Exploits, die Angreifern die vollständige Kontrolle über Geräte ermöglichen könnten.
Das Januar-Sicherheitsupdate 2026 adressiert schwerwiegende Schwachstellen im Linux-Kernel von Android. Diese Lücken gelten als besonders gefährlich, da der Kernel die Brücke zwischen Hardware und Software bildet. Gelangen Angreifer auf diese Ebene, können sie tief ins System eindringen.
Konkret ermöglichen die geschlossenen Lücken eine Privilege Escalation. Dabei bricht Schadcode aus der isolierten “Sandbox” einer App aus und verschafft sich höhere Systemrechte. Im schlimmsten Fall könnten so Passwörter ausgelesen, der Standort verfolgt oder Daten unbemerkt übertragen werden. Das Update schließt zudem verwandte Probleme im Android-Framework, die eine gefährliche Angriffskette bilden könnten.
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Galaxy S25 bekommt Patch zuerst – Pixel müssen warten
Überraschend hat Samsung den Rollout gestartet, noch bevor Google sein Update veröffentlicht. Nutzer der neuen Flaggschiffe Galaxy S25, S25+ und S25 Ultra erhalten den Sicherheitspatch bereits seit Neujahr. Für Besitzer älterer Modelle wie der S24- oder S23-Reihe wird die Verteilung in den kommenden Wochen erwartet.
Bei Google Pixel-Geräten hingegen müssen sich die Nutzer noch gedulden. Der traditionelle Veröffentlichungstermin ist der erste Montag im Monat – der fällt dieses Jahr auf den 5. Januar. Das Update für unterstützte Pixel-Modelle (ab Pixel 8) wird daher voraussichtlich Anfang nächster Woche ausgespielt.
Projekt Mainline: Die zweite Verteidigungslinie
Neben dem monatlichen Sicherheitspatch spielen die Google Play-Systemupdates eine entscheidende Rolle. Über dieses “Project Mainline” kann Google kritische Systemkomponenten direkt via Play Store aktualisieren, ohne auf die Hersteller zu warten.
In den letzten Wochen gab es hier Berichte über Verzögerungen, insbesondere bei Samsung-Geräten. Mit dem Januar-Update scheint dieser Stau nun aufgelöst. Experten raten dringend, den Status dieser Updates manuell zu prüfen – sie werden oft unabhängig vom Sicherheitspatch verteilt und sind eine wichtige zweite Verteidigungslinie.
Ein Wettlauf gegen Zero-Day-Exploits
Die Dringlichkeit des Patches wird durch die aktuelle Bedrohungslage untermauert. Sicherheitsforscher beobachteten Ende 2025 vermehrt sogenannte Zero-Day-Exploits. Dabei werden Schwachstellen ausgenutzt, für die es zum Zeitpunkt des Angriffs noch keinen Fix gibt.
Dass das aktuelle Bulletin spezifische Kernel-Fixes priorisiert, deutet darauf hin, dass Google und Partner proaktiv handeln. Sie wollen potenzielle Einfallstore schließen, bevor sie breitflächig ausgenutzt werden. Die schnelle Reaktion Samsungs ist auch ein Signal an Geschäftskunden, bei denen Sicherheit und Update-Geschwindigkeit kaufentscheidend sind.
Doch die Fragmentierung des Android-Ökosystems bleibt ein Problem: Während S25-Nutzer bereits geschützt sind, warten Millionen Geräte anderer Hersteller oft wochenlang auf Patches.
Was Nutzer jetzt tun sollten
In den kommenden Tagen werden weitere Hersteller wie Xiaomi, OnePlus und Motorola ihre Updates ausrollen, typischerweise beginnend mit den High-End-Modellen.
So bleiben Sie geschützt:
* Samsung S25-Nutzer: Prüfen Sie in den Einstellungen unter Software-Update sofort auf das Januar-Update.
* Pixel-Nutzer: Achten Sie ab dem 5. Januar auf die Update-Benachrichtigung.
* Alle Android-Nutzer: Aktivieren Sie automatische Updates und prüfen Sie unter Einstellungen > Sicherheit den Stand der Google Play-Systemupdates.
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