Sägezahneffekt kostet Wirtschaft Milliarden
20.01.2026 - 21:55:12Ständige Unterbrechungen zerhacken den Arbeitstag und verursachen jährlich Milliardenschäden. Die Lösung heißt: Fokuszeit.
Der sogenannte Sägezahneffekt beschreibt den Produktivitätsverlust durch ständiges Unterbrechen. Jede E-Mail oder Chat-Nachricht reißt aus der Konzentration. Die Leistungskurve sieht am Ende aus wie ein Sägeblatt – mit steilen Abfällen und mühsamem Wiederaufbau.
Die wirtschaftlichen Folgen sind massiv. Eine Studie des Thinktanks Next Work Innovation zeigt: Wissensarbeiter werden im Schnitt alle vier Minuten unterbrochen. Für die deutsche Wirtschaft summieren sich die Kosten durch diese Ineffizienz auf bis zu 114 Milliarden Euro pro Jahr.
Die Rettung: Störungsfreie Arbeitsblöcke
Als wirksame Gegenstrategie setzt sich das Prinzip der Fokuszeit durch. Dabei werden feste Zeitfenster von 60 bis 90 Minuten im Kalender blockiert, die ausschließlich für konzentrierte Arbeit reserviert sind. In dieser „Deep Work“-Phase sind E-Mail-Postfächer geschlossen, Telefone stumm und Kollegen informiert.
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Das Ziel ist der Zustand des Flows, in dem komplexe Aufgaben mit maximaler Effizienz erledigt werden. Diese Methode bekämpft direkt den „Attention Residue“ – den kognitiven Restschmutz, der bei Unterbrechungen entsteht und die Leistung mindert.
So gelingt die Umsetzung im Alltag
Die Einführung von Fokuszeit braucht Disziplin und klare Strategien. Bewährte Methoden sind:
* Time Blocking: Der gesamte Tag wird in feste Blöcke für Fokusarbeit, Kommunikation und Pausen eingeteilt.
* Pomodoro-Technik: Kurze, hochkonzentrierte Intervalle (z.B. 25 Minuten) wechseln sich mit kurzen Pausen ab.
Doch der Einzelne kann es nicht alleine schaffen. Eine unterstützende Unternehmenskultur ist entscheidend. Immer mehr Firmen führen „No-Meeting“-Nachmittage ein oder etablieren Richtlinien für ungestörte Zeiten.
Warum das Problem immer drängender wird
Die Digitalisierung hat die Zahl der Unterbrechungskanäle explodieren lassen. E-Mail, Chat, Videocalls – die ständige Erreichbarkeit ist zum Fluch geworden. Eine Personio-Studie belegt: Über ein Drittel der Beschäftigten leidet unter der Flut digitaler Tools.
In der Wissensökonomie wird Konzentration zur Schlüsselkompetenz. Der Wert entsteht nicht durch Betriebsamkeit, sondern durch tiefgehende, qualitative Ergebnisse. Unternehmen, die Fokus fördern, steigern daher nicht nur die Produktivität, sondern auch Innovationskraft und Mitarbeiterzufriedenheit.
Die Botschaft ist klar: In der Zukunft der Arbeit wird ungestörte Konzentration zur neuen Währung. Der Kampf gegen den Sägezahneffekt ist kein optionales Zeitmanagement-Hacking, sondern eine strategische Notwendigkeit.
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