Präsentations-Software, Milliarden

Präsentations-Software: 22 Milliarden Dollar Markt bis 2033

27.11.2025 - 16:31:12

Der globale Markt für KI-gestützte Präsentationssoftware wächst bis 2033 auf 22 Milliarden Dollar. Microsoft, Google und Startups wie Gamma treiben die Entwicklung mit autonomen Agenten voran.

Die Ära der statischen PowerPoint-Folien geht zu Ende. Künstliche Intelligenz revolutioniert derzeit die Art und Weise, wie Präsentationen entstehen – und verwandelt den globalen Markt in eine Wachstumsbranche mit historischem Potenzial.

Eine heute veröffentlichte Marktstudie prognostiziert für die Branche ein Volumen von 22,22 Milliarden US-Dollar bis 2033. Der Treiber: KI-Agenten, die nicht nur Folien formatieren, sondern eigenständig Inhalte erstellen, recherchieren und sogar präsentieren können. Parallel dazu zeigen drei Entwicklungen im November 2025, wie ernst es den Tech-Giganten ist: Gamma erhält eine Milliardenbewertung, Google öffnet seine Video-KI für alle, und Microsoft stattet PowerPoint mit einem autonomen Agenten-Modus aus.

Von 7 auf 22 Milliarden: Die Prognose

Laut der Analyse von SNS Insider liegt der aktuelle Marktwert bei 7,27 Milliarden Dollar (2025). Bis 2033 soll er mit einer jährlichen Wachstumsrate von 15,01 Prozent steigen – getrieben durch Cloud-Lösungen, die bereits über 60 Prozent des Marktes ausmachen.

Anzeige

Passend zum Thema Präsentationen: Viele Folien bleiben trotz moderner KI-Tools unübersichtlich oder wirken amateurhaft – besonders wenn die Zeit knapp ist. Kostenlose PowerPoint‑Vorlagen liefern sofort einsetzbare Designs mit Zeitstrahlen, 3D-Elementen und handschriftlichen Icons, damit Sie Inhalte aus Agenten-Modi, Sora 2 oder Google Vids wirkungsvoll in Szene setzen können. Inklusive E‑Mail-Ratgeber mit Praxistipps – perfekt für Berufstätige, Studierende und Vortragende, die in kurzer Zeit professionelle Slides erstellen wollen. Sparen Sie Stunden bei der Gestaltung Ihrer nächsten Präsentation. Gratis PowerPoint‑Vorlagen herunterladen

Doch was steckt hinter diesem Boom? Die Studie identifiziert sogenannte “agentische KI” als Hauptfaktor. Anders als frühere Tools, die lediglich Layouts vorschlugen, agieren die neuen Systeme als digitale Co-Autoren: Sie verfassen Texte, suchen passende Bilder und generieren auf Wunsch sogar Videoclips aus Rohdaten.

“Die zunehmende Digitalisierung in verschiedenen Branchen treibt das Marktwachstum”, heißt es in dem Bericht. Besonders Unternehmen mit dauerhaft hybriden Arbeitsmodellen investieren massiv in cloudbasierte Kollaborations-Plattformen.

Microsoft setzt auf “Agenten-Modus”

Der Branchenprimus legte vergangene Woche nach. Auf der Microsoft Ignite 2025 präsentierte das Unternehmen den Agent Mode für PowerPoint – eine Funktion, die den Workflow grundlegend verändert.

Statt manuell Folien zu bearbeiten, führen Nutzer künftig einen Dialog mit Copilot. Der KI-Agent versteht den Kontext eines gesamten Projekts, aktualisiert Präsentationen mit unternehmenseigenen Design-Vorlagen und zieht in Echtzeit Daten aus organisationsinternen Dateien. Möglich macht das die neue Work IQ-Intelligenzschicht.

“Diese Agenten erstellen nicht nur Inhalte – sie stellen gezielte Rückfragen, um Ergebnisse zu liefern, die exakt zu den Zielen des Nutzers passen”, erklärte Produktmanagerin Sangeeta Kulkarni während der Konferenz.

Noch einen Schritt weiter geht die Integration von Sora 2: Nutzer können direkt aus Textbeschreibungen hochauflösende Videoclips für ihre Präsentationen generieren lassen. Die Grenze zwischen Foliensatz und Videoproduktion verschwimmt.

Gamma: Das 2-Milliarden-Dollar-Startup

Während Microsoft die Unternehmenskunden bedient, erobert das Startup Gamma aus San Francisco die Kreativbranche im Sturm. Am 10. November verkündete das Unternehmen eine Series-B-Finanzierung über 68 Millionen Dollar unter Führung von Andreessen Horowitz (a16z) – bei einer Bewertung von 2,1 Milliarden Dollar.

Die Zahlen beeindrucken: Gamma hat bereits 100 Millionen Dollar wiederkehrenden Jahresumsatz überschritten und 70 Millionen Nutzer gewonnen. Das Konzept unterscheidet sich radikal von klassischen Slide-Editoren: Nutzer tippen Notizen ein oder fügen eine URL ein – die KI generiert in Sekunden eine interaktive, designoptimierte Präsentation.

“Es hat die Art, wie wir kommunizieren, grundlegend verändert”, sagte Sarah Wang, Partnerin bei a16z, zur Investition. Die Botschaft: Präsentations-Software wird zur Wachstumsstory für Risikokapitalgeber.

Google macht Video-KI zum Standard

Auch Google mischt mit. Am 17. November weitete der Konzern den Zugang zu Google Vids deutlich aus – einer KI-gestützten Video-App für die Arbeitswelt. Funktionen wie automatische Transkript-Bearbeitung und KI-Sprecher stehen nun auch privaten Gmail-Nutzern zur Verfügung, nicht mehr nur zahlenden Workspace-Kunden.

“Wir wollen es jedem ermöglichen, Ideen in Videos zu verwandeln – ohne technisches Fachwissen oder Profi-Equipment”, erklärte Produktmanagerin Stephanie Ng.

Parallel dazu rüstet Canva seine Plattform mit neuen proprietären KI-Modellen aus. Die Innovation: KI-generierte Grafiken bleiben vollständig editierbar und in Ebenen aufgeteilt. Bisher waren solche Bilder oft statische Dateien ohne Anpassungsmöglichkeiten.

Vom Werkzeug zum Teamkollegen

Was bedeutet das alles konkret? Die Branche vollzieht einen Paradigmenwechsel. Präsentations-Software wird vom passiven Werkzeug zum aktiven Kollaborationspartner.

Drei Trends zeichnen sich ab:

  • Hyper-Personalisierung: Systeme wie Microsofts Work IQ “kennen” die Rolle des Nutzers, frühere Projekte und Unternehmens-Styleguides. Manuelle Formatierung wird überflüssig.

  • Medienkonvergenz: Die Trennung zwischen Videobearbeitung (Google Vids, Sora 2) und Folienerstellung (PowerPoint, Gamma) löst sich auf. Künftige Präsentationen werden Hybrid-Formate mit interaktiven Slides und generativen Videos sein.

  • Demokratisierung des Designs: Gammas rasantes Wachstum auf 70 Millionen Nutzer zeigt: Fachleute meiden zunehmend komplexe Symbolleisten zugunsten chatbasierter Design-Workflows.

Was 2026 bringt

Der Wettbewerb wird sich voraussichtlich um “app-lose” Arbeitsabläufe drehen. KI-Agenten könnten künftig Präsentationen im Hintergrund erstellen – basierend auf E-Mail-Threads oder Meeting-Notizen. Die Benutzeroberfläche selbst tritt in den Hintergrund.

Für Unternehmen bedeutet das massive Effizienzgewinne. Die 15 Prozent jährliches Wachstum der Branche handeln nicht nur vom Verkauf von Softwarelizenzen. Es geht um das Versprechen, Milliarden Stunden zurückzugewinnen – Zeit, die bisher für das Ausrichten von Textfeldern verschwendet wurde.

Anzeige

PS: Ihre Präsentationen profitieren nicht nur von generativer KI, sondern auch von durchdachten Vorlagen. Dieses Gratis‑Paket enthält Effekte, fertige Layouts und praktische Tools, damit Videos aus Google Vids oder Sora 2 sowie automatisch erzeugte Texte sauber integriert werden. Ideal, wenn Copilot oder Agent‑Modi Inhalte liefern, Sie aber das Design professionalisieren wollen. Jetzt Gratis-PowerPoint-Paket sichern

@ boerse-global.de