PowerCell Aktie: Auftrag bestätigt
31.12.2025 - 01:45:31PowerCell sichert sich einen weiteren Auftrag für Brennstoffzellensysteme in der Luftfahrtforschung, während ein institutioneller Short-Investor die Aktie belastet.
PowerCell hat einen Folgeauftrag aus dem Luftfahrtsektor an Land gezogen – ein klares Signal für die technische Reife seiner 100‑kW-Brennstoffzellensysteme. Dennoch trübt die Meldung die Stimmung nicht vollständig: Parallel wurde ein neues öffentliches Leerverkaufs-Engagement bekannt. Könnte die anstehende Validierung in der Luftfahrt den Sprung zu kommerziellen Großaufträgen ermöglichen?
Der Auftrag im Überblick
Das Unternehmen hat einen Vertrag mit einem führenden europäischen Luftfahrtforschungsinstitut über die Lieferung von vier modularen 100‑kW-Systemen bestätigt. Wichtige Eckdaten:
- Auftragswert: SEK 12 Mio. (rund EUR 1,1 Mio.)
- Produkt: Vier 100‑kW Brennstoffzellensysteme
- Lieferung: Geplant für das erste Halbjahr 2026
- Zweck: Test- und Validierungsplattform für wasserstoffelektrische Antriebe unter realen Bedingungen
CEO Richard Berkling wertet den Folgeauftrag als Bestätigung der Position von PowerCell im anspruchsvollen Luftfahrtsegment. Entscheidend ist nun die erfolgreiche Auslieferung und das Ergebnis der Validierungstests – nur dann besteht Aussicht auf Anschlussaufträge über Prototyping hinaus.
Marktreaktion und Bewertung
Die operative Nachricht steht gegenüber einer veränderten Kapitalmarktstruktur: Origo Fonder tauchte als neuer öffentlicher Short‑Investor in der Aktie auf. Die Präsenz eines institutionellen Shorts deutet darauf hin, dass einige Marktteilnehmer entweder fallende Kurse erwarten oder sich gegen bestehende Engagements absichern.
Die Aktie notiert aktuell bei 2,75 €; seit Jahresbeginn liegt sie rund 14,7% im Minus. Technische Indikatoren wie ein niedriger RSI (14 Tage: 23,6) und erhöhte Volatilität signalisieren, dass die Aktie anfällig für Schwankungen bleibt. Die im Markt verankerte Bewertung (P/S‑Verhältnis im Originalbericht) reflektiert weiterhin einen Wachstumsvorbehalt gegenüber Umsatzrealisierung und Profitabilität.
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Ausblick: Worauf es ankommt
Konkreter Meilenstein ist die termingerechte Lieferung in H1 2026 und das erfolgreiche Abschließen der Tests durch den Forschungspartner. Gelingen Validierung und Nachweis der Einsatzfähigkeit unter realen Bedingungen, erhöht das die Chance auf Folgeaufträge im kommerziellen Maßstab. Bleiben Unsicherheiten bei Umsetzung oder Zeitplan, dürfte die Skepsis institutioneller Anleger – sichtbar durch Short‑Positionen – den Kurs weiter belasten.
Kurz: Der Auftrag bestätigt technischen Fortschritt, die eigentliche Marktentscheidung fällt erst nach der Validierung und möglichen Folgeaufträgen.
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