Petrobras Aktie: Milliarden-Entscheidung fällt!
27.11.2025 - 18:50:33Petrobras könnte Investitionsausgaben auf 106-109 Milliarden US-Dollar reduzieren, um mehr Cashflow für Dividenden freizusetzen. Die Entscheidung zum Strategieplan wird noch heute erwartet.
Petrobras steht vor einer richtungsweisenden Entscheidung, die den Kurs in den kommenden Jahren maßgeblich prägen dürfte. Während der Ölpreis schwächelt, blicken Anleger heute gespannt auf das entscheidende Board-Meeting zum Strategieplan 2026-2030. Die zentrale Frage, die den Markt elektrisiert: Setzt der brasilianische Öl-Riese den Rotstift an, um die Kassen für seine Aktionäre zu füllen?
Weniger Ausgaben, mehr Disziplin?
Im Zentrum der heutigen Beratungen steht das Investitionsbudget (Capex) für den neuen Fünfjahreszyklus. Marktbeobachter rechnen fest damit, dass der Vorstand einen pragmatischen Sparkurs einschlagen wird. Berichten zufolge könnten die geplanten Ausgaben auf etwa 109 Milliarden US-Dollar sinken – manche Schätzungen gehen sogar von nur 106 Milliarden US-Dollar aus. Zum Vergleich: Im vorangegangenen Plan waren noch 111 Milliarden US-Dollar veranschlagt.
Der Grund für diese potenzielle Zurückhaltung liegt auf der Hand: Das Umfeld für den Ölpreis hat sich eingetrübt. Mit Notierungen näher an der 60-Dollar-Marke reagiert das Management auf die Realität an den Rohstoffmärkten. Für Anleger ist das ein zweischneidiges Schwert, das jedoch positiv interpretiert werden könnte: Weniger aggressive Ausgaben für neue Projekte bedeuten oft mehr Free Cashflow für Dividenden.
Der Spagat zwischen Politik und Markt
Die Aktie zeigte sich zuletzt bei einem Kurs von 5,40 Euro relativ stabil und notiert damit über ihrem 50-Tage-Durchschnitt. Diese Resilienz ist bemerkenswert, denn politischer Druck lastet oft auf dem Konzern. Die Regierung Lula fordert Investitionen in die heimische Wirtschaft, während der Markt finanzielle Disziplin sehen will.
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Trotz der erwarteten Sparmaßnahmen steht das operative Geschäft nicht still. Erst heute vergab Petrobras einen Auftrag über 73 Millionen US-Dollar an das norwegische Unternehmen Solstad Offshore. Das Schiff Normand Topazio soll ab 2026 die Logistik in brasilianischen Gewässern unterstützen – ein Zeichen, dass die “Cash-Cow” Produktion weiter laufen muss, auch wenn anderswo gespart wird.
Anleger warten auf das Signal
Alle Augen richten sich nun auf die offizielle Bekanntgabe („Fato Relevante“), die nach Börsenschluss oder am morgigen Freitag erwartet wird. Bestätigt sich die Kürzung der Investitionsausgaben, könnte dies als klares Signal für Kapitaldisziplin gewertet werden. Für Minderheitsaktionäre wäre dies ein Grund zur Freude, da die Hoffnung auf stabile oder sogar steigende Ausschüttungen wächst. Der morgige Handelstag dürfte in jedem Fall volatil werden.
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