PayPal Aktie: Analysten geben auf
06.01.2026 - 17:54:31PayPal schlittert ins neue Jahr mit schwindender Wall-Street-Unterstützung. Binnen weniger Wochen haben mehrere renommierte Investmentbanken ihre Einschätzungen gesenkt – zuletzt Monness Crespi Hardt, die am 5. Januar von „Buy” auf „Neutral” abstuften. Gleichzeitig reduzierte D.A. Davidson & Co. seine Position um ein Viertel. Die Begründung: Die US-Konsumflaute gefährdet die Transaktionsvolumina des Bezahldienstleisters.
Abwärtsspirale bei Analystenhäusern
Die jüngste Herabstufung durch Monness Crespi Hardt ist der vorläufige Tiefpunkt einer Serie negativer Bewertungen:
- Morgan Stanley senkte am 18. Dezember auf „Underweight” mit Kursziel 51 Dollar
- Bank of America stufte am 11. Dezember auf „Neutral” ab (Ziel: 68 Dollar)
- JPMorgan ging am 4. Dezember auf „Sell” mit Ziel 70 Dollar
Die Analysten verweisen auf schwächelnde Konsumausgaben in den USA, die das Kerngeschäft von PayPal direkt treffen könnten. Citi-Analyst Bryan Keane bekräftigte am 5. Januar seine „Hold”-Einschätzung mit Kursziel 60 Dollar – kaum Luft nach oben beim aktuellen Kurs um 59,40 Dollar.
Parallel dazu meldete D.A. Davidson & Co. den Verkauf von 66.407 Aktien im dritten Quartal, was einer Reduktion um knapp 25 Prozent entspricht. Auch Insider zeigten sich verkaufsbereit: In den vergangenen drei Monaten trennten sich Unternehmensvertreter von über 36.000 Aktien.
Bewertung historisch tief – trotzdem kein Interesse
Rechnerisch ist PayPal günstig wie selten. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt bei knapp unter 12 – deutlich unter dem historischen Durchschnitt und weit entfernt von Tech-Werten mit KGVs jenseits der 20. Bei einem Umsatz von 32,91 Milliarden Dollar und einem Nettogewinn von 4,92 Dollar bleibt das Geschäft profitabel.
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Dennoch zeigen Investoren die kalte Schulter. Die Aktie notiert nahe dem 52-Wochen-Tief von 55,85 Dollar und hat im Jahresvergleich rund 30 Prozent verloren. Die niedrige Bewertung wird nicht als Chance, sondern als Warnsignal interpretiert: Der Markt traut PayPal offenbar nicht zu, im hart umkämpften Bezahlmarkt weiter zu wachsen.
Entscheidung am 3. Februar
Die Quartalszahlen am 3. Februar 2026 werden zeigen müssen, ob die pessimistischen 2026-Schätzungen der Analysten berechtigt sind. Sollte PayPal hier keine deutliche Überraschung liefern und die Prognose überzeugen, dürfte die Marke von 60 Dollar vorerst Widerstand bleiben. Charttechnisch bestätigen sowohl der 50-Tage- (62,70 Dollar) als auch der 200-Tage-Schnitt (67,81 Dollar) den Abwärtstrend.
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