Parkinson und Alzheimer: Neue Tests erkennen Krankheiten Jahre vorher
27.01.2026 - 01:40:12Forscher entdecken immer mehr Gemeinsamkeiten zwischen Parkinson und Alzheimer. Diese Erkenntnisse treiben jetzt bahnbrechende Tests für die Frühdiagnostik voran. Sie können beide Krankheiten Jahre vor den ersten Symptomen erkennen – und eröffnen so völlig neue Wege für präventive Therapien.
Die Grenzen zwischen den Krankheiten verschwimmen
Die traditionelle Trennung zwischen Morbus Parkinson und Alzheimer beginnt zu verschwimmen. Beide sind neurodegenerative Erkrankungen, bei denen sich fehlgefaltete Proteine im Gehirn ablagern und Nervenzellen absterben. Während bei Alzheimer die Proteine Amyloid-Beta und Tau im Vordergrund stehen, ist es bei Parkinson Alpha-Synuclein.
Doch aktuelle Studien zeigen: Diese Proteinpathologien treten oft gemeinsam auf. Bei mehr als der Hälfte der Alzheimer-Patienten finden sich auch Alpha-Synuclein-Ablagerungen. Umgekehrt lassen sich bei Parkinson-Patienten häufig Tau-Aggregate nachweisen. Diese Überschneidungen machen eine rein symptombasierte Diagnose zunehmend obsolet.
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Biomarker-Tests: Der Schlüssel zur Vorhersage
Der entscheidende Durchbruch kommt aus dem Labor. Neue, hochempfindliche Biomarker-Tests weisen die krankhaften Proteine im Nervenwasser oder sogar im Blut nach.
- Der „Seed Amplification Assay“ (SAA) identifiziert winzigste Mengen von fehlgefaltetem Alpha-Synuclein. Er kann Parkinson mit hoher Genauigkeit Jahre vor den ersten Zittern erkennen.
- Ein KI-gestützter Bluttest, entwickelt an der Universitätsmedizin Göttingen, analysiert acht spezifische Proteine. Er soll das Parkinson-Risiko bis zu sieben Jahre im Voraus vorhersagen können.
Ähnliche Fortschritte gibt es bei Alzheimer, wo neue Bluttests die Diagnostik bereits revolutionieren. Diese Tools sind die Basis für eine Medizin, die viel früher und gezielter eingreifen kann.
Bildgebung und KI vervollständigen das Bild
Neben den Bluttests liefern moderne Bildgebungsverfahren wertvolle Zusatzinformationen. Die Positronen-Emissions-Tomographie (PET) kann Proteinablagerungen wie Amyloid bereits sichtbar machen. Intensiv wird an Tracern geforscht, um auch Alpha-Synuclein bei Parkinson direkt im Gehirn darzustellen.
Künstliche Intelligenz bringt alle Datenstränge zusammen. KI-Algorithmen werten komplexe Muster aus Bildgebung, Genetik und Biomarkern aus. Sie verbessern so die Genauigkeit der Frühdiagnose erheblich und können subtile Hinweise auf beide Erkrankungen erkennen.
Ein Paradigmenwechsel für Therapien
Was bedeutet diese Revolution in der Diagnostik für die Behandlung? Die Folgen sind weitreichend. Klinische Studien können nun mit Patienten in einem viel früheren, teils sogar symptomfreien Stadium durchgeführt werden.
Das erhöht die Chancen auf krankheitsmodifizierende Therapien enorm. Statt nur Symptome zu lindern, könnten neue Medikamente den neurodegenerativen Prozess direkt verlangsamen oder aufhalten. Experten sehen hier den Beginn einer Entwicklung, die die Parkinson-Therapie ähnlich revolutionieren könnte wie zuletzt die Alzheimer-Forschung.
Die nächsten Schritte liegen in der Standardisierung und breiten klinischen Einführung der Tests. Langfristig könnte so eine präventive Neurologie Wirklichkeit werden, in der Risikopersonen identifiziert und behandelt werden, bevor irreparable Schäden im Gehirn entstehen.
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