OHB, Aktie

OHB Aktie: Rekordsprung!

18.11.2025 - 08:58:31

Der Bremer Raumfahrtkonzern verzeichnet einen Auftragsbestand von 3,12 Milliarden Euro und positioniert sich durch strategische Übernahmen als europäischer Systemanbieter im Weltraumgeschäft.

Die Bremer Raumfahrtschmiede legt Zahlen vor, die aufhorchen lassen. Der Auftragsbestand explodiert regelrecht auf ein neues Allzeithoch – ein Plus von 47 Prozent auf 3,12 Milliarden Euro. Gleichzeitig positioniert sich das Unternehmen durch aggressive Übernahmen als europäischer Systemanbieter für den Weltraum. Doch was steckt hinter dieser beeindruckenden Entwicklung? Und warum könnte gerade jetzt der Zeitpunkt sein, an dem OHB zum entscheidenden Player im Kampf um europäische Raumfahrt-Souveränität wird?

3,12 Milliarden Euro: Das Auftragspolster wächst

Die Zahlen der ersten neun Monate sprechen eine deutliche Sprache. Das operative Ergebnis (EBITDA) kletterte auf 75,5 Millionen Euro – ein solides Fundament. Doch die wahre Sensation verbirgt sich im Auftragsbestand.

Der Sprung um 47 Prozent auf den Rekordwert sichert nicht nur die Auslastung für Jahre, sondern zeigt vor allem eines: Die Nachfrage nach europäischer Spitzentechnologie im All boomt. Während andere Branchen mit Auftragsflauten kämpfen, füllen sich die Auftragsbücher von OHB in rasantem Tempo.

Strategische Offensive: Vom Hersteller zum Systemanbieter

Das Management beschränkt sich nicht darauf, die gute Auftragslage zu verwalten. Stattdessen treibt es eine aggressive Transformation voran, die OHB neu positionieren soll:

  • Komplettübernahme von MT Aerospace: Ende Oktober sicherte sich OHB die restlichen Anteile und wurde Alleinbesitzer. Das stärkt die gesamte Wertschöpfungskette im Trägerraketen-Geschäft massiv.
  • European Spaceport Company gegründet: Mit diesem neuen Tochterunternehmen steigt OHB ins Geschäft mit Startplatzinfrastrukturen ein – ein Schlüsselfaktor für unabhängigen europäischen Weltraumzugang.
  • Präsenz auf der Space Tech Expo Bremen: Das Unternehmen nutzt die wichtigste Branchenmesse, um seine neue Schlagkraft zu demonstrieren.

Diese Schritte sind kein Zufall. Sie folgen einer klaren Vision: OHB will nicht mehr nur Satelliten und Komponenten liefern, sondern komplette Systeme – vom Bauteil bis zur Startrampe.

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Geopolitik als Kurstreiber?

Der Zeitpunkt könnte kaum besser sein. Europa sucht verzweifelt nach Souveränität im Weltraum. Die Abhängigkeit von amerikanischen oder russischen Trägersystemen wird zunehmend als Risiko betrachtet. Genau hier setzt OHB an.

Mit einem Auftragsbestand von über drei Milliarden Euro und der neuen strategischen Aufstellung könnte das Bremer Unternehmen zum Kern einer unabhängigen europäischen Raumfahrtarchitektur werden. Die Aktie notiert aktuell bei 107 Euro – nach einem beeindruckenden Jahresplus von über 122 Prozent. Bleibt die Frage: Ist das erst der Anfang einer längeren Rallye, oder sind die ambitionierten Wachstumsziele bereits eingepreist?

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