OHB Aktie: ESA-Geldregen zündet!
28.11.2025 - 09:02:31Der Bremer Raumfahrtkonzern OHB sichert sich durch das 22,1-Milliarden-ESA-Budget langfristige Umsätze. Das Unternehmen verzeichnet bereits ein operatives Wachstum und stärkt seine Marktposition durch strategische Akquisitionen.
Die Europäische Weltraumorganisation öffnet die Geldschleusen – und der Bremer Raumfahrtkonzern OHB steht in der ersten Reihe. Nach dem Rekordbudget-Beschluss auf der ESA-Ministerratskonferenz explodiert die Aktie regelrecht. Doch ist das nur Euphorie oder steckt echte Substanz dahinter? Ein Blick auf die Zahlen zeigt: Deutschland sichert sich mit Milliarden seinen „National Champion”. Was bedeutet das für Anleger?
22,1 Milliarden Euro: Europas Raumfahrt rüstet auf
Die Entscheidung aus Bremen hat es in sich. Die ESA-Mitgliedsstaaten haben für die kommenden drei Jahre ein Rekordbudget von 22,1 Milliarden Euro beschlossen. Deutschland übernimmt dabei die Führungsrolle mit über 5 Milliarden Euro – mehr als jedes andere Land. Für OHB als deutschen Branchenprimus ist das faktisch eine Umsatzgarantie.
Der Markt reagierte prompt: Die Aktie schoss am Donnerstag um rund 15 Prozent nach oben. Kein Wunder, denn die prall gefüllten ESA-Töpfe fließen direkt in die Kerngeschäfte des Konzerns:
- Erdbeobachtungssysteme
- Sicherheitsprojekte
- Trägerraketensysteme
- Maritime und landgestützte Startinfrastrukturen
Wachstum mit System: Die Zahlen sprechen Bände
Doch der Kurssprung basiert nicht nur auf politischen Versprechen. Die operativen Daten der ersten neun Monate 2025 belegen die Wachstumsdynamik eindrucksvoll. Die Gesamtleistung kletterte um 21 Prozent auf 863,5 Millionen Euro. Das operative Ergebnis (EBITDA) verbesserte sich von 62,4 Millionen auf 75,5 Millionen Euro.
Zusätzlich sicherte sich OHB Ende Oktober die vollständige Kontrolle über MT Aerospace in Augsburg. Der Zulieferer fertigt kritische Komponenten für die Ariane-6-Trägerrakete. Mit dieser strategischen Konsolidierung kontrolliert der Konzern nun die gesamte Wertschöpfungskette – ein klarer Wettbewerbsvorteil.
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Souveränität zahlt sich aus
Im November folgte der nächste strategische Schachzug: OHB gründete die „European Spaceport Company”. Das Unternehmen bündelt die Expertise für europäische Startplätze. In Zeiten geopolitischer Spannungen wird ein autonomer europäischer Zugang zum All unverzichtbar. OHB positioniert sich damit frühzeitig in einem strategischen Zukunftsmarkt.
Die Analysten zeigen sich überzeugt. Das Bankhaus NuWays bestätigt seine Kaufempfehlung. Die Kombination aus gesicherten Staatsaufträgen und erfolgreicher Integration der Tochtergesellschaften reduziert das Risikoprofil erheblich.
Technisch hat die Aktie mit dem Sprung über die 110-Euro-Marke ein starkes Kaufsignal generiert. Der Markt preist derzeit ein, dass die ESA-Milliarden ab 2026 direkt in die Konzernumsätze fließen. Als einer der wenigen börsennotierten Pure-Player in der europäischen Raumfahrt steht OHB im Zentrum der beschlossenen Aufrüstung der Weltrauminfrastruktur.
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