Nike Aktie: Vertrauensbruch?
07.01.2026 - 18:45:32Nike-CEO Elliott Hill und Apple-Chef Tim Cook haben kürzlich für rund 4 Millionen Dollar eigene Aktien gekauft – während die Quartalszahlen alles andere als berauschend ausfielen. Der Nettogewinn brach um 32 Prozent ein, die Marge schrumpfte deutlich. Setzen die Führungskräfte auf eine Wende, die der Markt noch nicht sieht?
Millionen-Käufe trotz schwacher Zahlen
Die jüngsten Insider-Transaktionen sorgen für Aufsehen. Tim Cook, Lead Independent Director bei Nike und CEO von Apple, erwarb rund 50.000 Aktien im Wert von etwa 3 Millionen Dollar. CEO Elliott Hill legte seinerseits rund 1 Million Dollar an und kaufte 16.388 Aktien zu durchschnittlich 61,10 Dollar.
Solche Käufe werden häufig als Signal interpretiert, dass das Management den aktuellen Kurs für unterbewertet hält. Doch die fundamentalen Daten liefern zunächst wenig Grund für Euphorie.
Margen unter Druck
Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026 sank die Bruttomarge um 300 Basispunkte auf 40,6 Prozent. Der Nettogewinn fiel um 32 Prozent auf 0,8 Milliarden Dollar, während der Umsatz mit 12,4 Milliarden Dollar nahezu stagnierte.
Hauptursache sind höhere Zölle in Nordamerika sowie ein Umsatzrückgang von 17 Prozent in China. Analysten von Bank of America gehen davon aus, dass diese Belastungen bis zum zweiten Halbjahr anhalten werden.
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Analysten bleiben gespalten
Bank of America bekräftigte am Mittwoch die Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 73 Dollar. Die Analysten verweisen auf Fortschritte im nordamerikanischen Markt und sehen Potenzial für eine Trendwende.
RBC Capital hingegen senkte das Kursziel von 85 auf 78 Dollar, hält aber an der “Outperform”-Einschätzung fest. Die unterschiedlichen Einschätzungen spiegeln die Unsicherheit über das Tempo der Erholung wider.
Bewertung oder Falle?
Die Aktie notiert derzeit bei rund 65 Dollar. Viel Negatives ist eingepreist – die Frage ist, ob CEO Hill die strategische Neuausrichtung schnell genug umsetzen kann, um die Margen zu stabilisieren. Die nächsten Quartale werden zeigen, ob das Vertrauen der Insider gerechtfertigt ist oder ob die strukturellen Probleme in China und die Zollbelastungen noch länger nachwirken.
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