Nestle Aktie: Stabiler Marktüberblick
30.01.2026 - 15:36:31Nestlé macht ernst mit dem Umbau: Der Schweizer Lebensmittelriese hat den formellen Verkaufsprozess für seine Wassersparte gestartet und forderte im Januar erste Gebote von Interessenten an. Die Bloomberg-Quellen sprechen von einer Bewertung um die fünf Milliarden Euro. Mehrere Private-Equity-Schwergewichte bereiten Offerten vor – Banken stehen mit einer Fremdfinanzierung von zwei bis drei Milliarden Euro bereit.
Die wichtigsten Fakten:
– Rothschild & Co. berät Nestlé beim Verkauf
– PAI Partners, Blackstone, KKR, Bain Capital und Clayton Dubilier & Rice als mögliche Bieter
– Bewertung der Sparte: rund 5 Milliarden Euro
– Organisches Wachstum der Wassersparte: 4,4% in den ersten neun Monaten 2025
Premium-Marken im Portfolio
Die Wassersparte umfasst namhafte Marken wie Perrier, San Pellegrino, Acqua Panna, Vittel und Contrex. Seit Januar 2025 firmiert das Geschäft als eigenständige globale Einheit. Besonders San Pellegrino konnte zuletzt Marktanteile gewinnen, das Außer-Haus-Geschäft läuft stark.
CEO Philipp Navratil, seit September 2025 an der Konzernspitze, forciert den Verkauf deutlich. Schon 2021 hatte Nestlé seine nordamerikanischen Regionalmarken für 4,3 Milliarden Dollar an One Rock Capital Partners abgestoßen und nur die internationalen Premium-Linien behalten.
Frankreich-Geschäft unter Druck
Die rechtlichen Auseinandersetzungen in Frankreich belasten die Sparte. Im November 2025 wies ein Gericht zwar eine Klage gegen die Bezeichnung „natürliches Mineralwasser“ für Perrier ab, doch weitere Verfahren laufen. Im Dezember musste Nestlé Perrier-Chargen nach bakteriologischen Untersuchungen vorübergehend vom Markt nehmen. Die französische Konkurrentin Bonneval Emergence wirft dem Konzern unlauteren Wettbewerb vor.
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Teil des Konzernumbaus
Der Wassersparten-Verkauf fügt sich in Navratils umfassende Transformation ein. Im Oktober kündigte Nestlé den Abbau von weltweit 16.000 Stellen an. Bis Ende 2027 sollen die Einsparungen drei Milliarden Schweizer Franken erreichen – eine Milliarde davon jährlich.
Mit einem Verkauf würde Nestlé das Wassergeschäft komplett aufgeben und Kapital für die Konzentration auf margenstärkere Bereiche freisetzen. Die Dreimonatszahlen am 23. April dürften zeigen, ob die Strategie bei Investoren verfängt.
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