MP Materials Aktie: Erfolgsnachrichten motivieren!
09.01.2026 - 17:27:32MP Materials plant den nächsten großen Schritt in den USA. Neben der bestehenden Magnetfabrik in Fort Worth soll ein zweites, deutlich größeres Werk in Northlake, Texas, entstehen. Parallel dazu tauchen auffällige Insiderverkäufe auf – und doch bleibt die Grundstimmung um den Seltenen-Erden-Spezialisten positiv. Wie passt das zusammen?
Zweites Magnetwerk geplant
Laut kommunalen Unterlagen aus Anfang Januar prüft MP Materials ein Projekt in Northlake im Volumen von rund 1,2 Milliarden US‑Dollar. Die geplante Anlage trägt intern den Namen „MP 10X Development“ und würde die heimische Produktion von Seltenen-Erden-Magneten deutlich ausbauen und die bestehende „Independence“-Fabrik in Fort Worth ergänzen.
Wichtige Eckpunkte:
- Standortkandidat: Northlake, Texas
- Projektvolumen: ca. 1,2 Mrd. US‑Dollar
- Ziel: Ausbau der US‑Magnetkapazität auf rund 10.000 Tonnen jährlich bis 2028
- Strategie: Stärkung der integrierten „Mine-to-Magnet“-Wertschöpfung
Der Stadtrat von Northlake will heute in zwei Wochen, am 22. Januar, über ein Steuererleichterungsabkommen abstimmen. Bei Zustimmung und Realisierung soll der neue Campus die Kapazitäten klar übertreffen, die durch das Werk in Fort Worth geschaffen wurden. Dort entstanden bislang etwa 150 direkte und 1.300 indirekte Arbeitsplätze. Northlake könnte die Region weiter als Zentrum für die Verarbeitung kritischer Mineralien etablieren, insbesondere für Anwendungen im Verteidigungs- und Elektrofahrzeugbereich.
Insiderverkäufe und Stimmung am Markt
Parallel zu den Expansionsplänen zeigen Meldungen von Anfang Januar auffällige Insideraktivitäten. Ein Form‑144‑Dokument weist darauf hin, dass der James Henry Litinsky Revocable Trust, der mit dem Gründer und CEO von MP Materials verbunden ist, den Verkauf von rund 272.600 Aktien registriert hat.
Solche Transaktionen ziehen erfahrungsgemäß Aufmerksamkeit auf sich, müssen aber nicht zwingend ein negatives Urteil über die weitere Unternehmensentwicklung widerspiegeln. Insbesondere nach der starken Kursentwicklung Ende 2025 können derartige Verkäufe auch gewöhnliches Portfoliomanagement darstellen.
Die Stimmung im gesamten Sektor bleibt freundlich. Berichte über verstärktes US‑Interesse an der Sicherung von Seltenen-Erden-Ressourcen – möglicherweise auch unter Einbeziehung Grönlands – sorgen für zusätzliche Fantasie bei heimischen Produzenten. MP Materials profitiert dabei von seiner Position als einzigem skalierbaren Standort für Abbau und Verarbeitung Seltener Erden in Nordamerika und von der politischen Erzählung einer größeren Rohstoffunabhängigkeit.
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Finanzlage und Analystensicht
MP Materials startet mit einer gestärkten Bilanz ins Jahr 2026. Rückenwind kommt aus der 2025 abgeschlossenen Partnerschaft mit dem US‑Verteidigungsministerium. Dieses Paket umfasste eine Vorzugsaktieninvestition von 400 Millionen US‑Dollar sowie eine Preisuntergrenze für Neodym‑Praseodym‑Produkte (NdPr). Damit ist das Unternehmen besser gegen extreme Ausschläge der Rohstoffpreise abgesichert.
Trotz einer jüngsten Kurskonsolidierung bleibt die Analystenstimmung überwiegend positiv. Anfang Januar liegt der Konsens großer Häuser bei „Strong Buy“, das durchschnittliche Kursziel bei etwa 79 US‑Dollar. Ausgehend von einem aktuellen Kursniveau um 61 US‑Dollar signalisiert das ein aus Sicht der Analysten attraktives Chance‑/Risiko‑Verhältnis – insbesondere mit Blick auf den strategischen Wert der geplanten Erweiterung in Texas.
Ausblick auf die nächsten Wochen
Der 22. Januar markiert den nächsten Prüfstein für die Investmentstory von MP Materials. Die Entscheidung des Stadtrats von Northlake über Steueranreize wird maßgeblich darüber bestimmen, ob das Expansionsprojekt über 1,2 Milliarden US‑Dollar wie geplant umgesetzt werden kann. Ein positives Votum dürfte die aggressive Wachstumsausrichtung des Unternehmens bestätigen.
Kurzfristig spielt zusätzlich die technische Seite eine Rolle: Hält die Aktie die Unterstützungszone um 60 US‑Dollar trotz der jüngsten Insiderverkäufe, bliebe der bestehende Aufwärtstrend intakt und die mittelfristig positive Einschätzung des Marktes wäre untermauert.
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