Leonardo Aktie: Zukunftserfolge erwarten!
07.01.2026 - 14:36:31Leonardo profitiert gleich von zwei Seiten: steigender Unsicherheit auf der geopolitischen Bühne und einem strategischen Vorstoß in Zukunftstechnologien wie Hochenergie-Laser. Beides zusammen verleiht der Aktie derzeit spürbaren Auftrieb. Was treibt den Kurs konkret – und wie belastbar ist dieser Trend in einem ohnehin stark gelaufenen Verteidigungssektor?
Geopolitische Spannungen schieben an
Der wichtigste Treiber ist die plötzliche Zuspitzung der Lage in Südamerika. Nach Beginn der US-Militäroperation „Absolute Resolve“ in Venezuela am 3. Januar 2026 und der gemeldeten Gefangennahme der venezolanischen Führung rücken Rüstungswerte weltweit wieder stärker in den Fokus.
In diesem Umfeld erleben Verteidigungskonzerne eine Neubewertung. Risikoanlagen werden neu bepreist, gleichzeitig gewinnen Unternehmen mit militärischer Hardware und Systemen an Attraktivität. Leonardo als einer der bedeutenden europäischen Akteure profitiert direkt von dieser Verschiebung.
Die Aktie setzt damit einen bereits dynamischen Aufwärtstrend fort. Auf Wochensicht liegt das Plus laut Originalbericht bei gut 11 % und damit deutlich über der Entwicklung des italienischen Leitindex FTSE MIB. Aus den aktuellen Marktdaten ergibt sich zudem:
- Auf 30-Tage-Sicht steht ein Anstieg von rund 31 % zu Buche
- Über zwölf Monate hat sich der Kurs mehr als verdoppelt (ca. +145 %)
Der Titel notiert mit 63,85 USD nur knapp unter dem jüngsten 52‑Wochen-Hoch und weit über den viel tiefer liegenden Durchschnittskursen der vergangenen Monate. Der RSI von 75 signalisiert einen kurzfristig überkauften Zustand, der die starke Rally der letzten Wochen widerspiegelt.
Laserwaffen als Wachstumsthema
Neben der Makrolage treibt vor allem ein Technologieschritt die Fantasie: Leonardo stärkt über seine Beteiligung an MBDA seine Position im Bereich Hochenergie-Laser.
Am 5. Januar 2026 hat der Lenkflugkörper-Konzern MBDA, an dem Leonardo 25 % hält, ein Joint Venture mit Rheinmetall angekündigt. Ziel ist die Entwicklung und Industrialisierung von Laserwaffensystemen. Diese Systeme gelten als potenziell kostengünstige Abwehrlösung gegen Drohnen und Raketen, da sie Ziele mit gerichteter Energie statt mit klassischen Abfangraketen bekämpfen.
Die strategische Logik: Mit zunehmender Zahl und Komplexität von Bedrohungen, insbesondere durch unbemannte Systeme, wächst der Bedarf an skalierbaren, schnell einsetzbaren Abwehrtechnologien. Rückenwind erhält das Thema dadurch, dass Israels „Iron Beam“-Laser Ende 2025 in den aktiven Dienst gegangen ist und damit einen praktischen Relevanznachweis für solche Systeme liefert.
Für Leonardo bedeutet die MBDA-Rheinmetall-Allianz eine verbesserte Ausgangsposition, um an einem entstehenden Marktsegment teilzuhaben, ohne allein die Entwicklungsrisiken tragen zu müssen.
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Managementwechsel in den USA
Parallel gibt es Neuigkeiten aus dem US-Geschäft. Die Tochter Leonardo DRS meldete am 6. Januar 2026 einen Wechsel im operativen Management.
Sally Wallace, zuvor Executive Vice President für Business Operations, übernimmt die Rolle der Chief Operating Officer (COO). Ihre Aufgabe: die operative Effizienz weiter zu steigern und die Umsetzung der Ziele im US-Geschäft zu unterstützen. Leonardo DRS peilt für das Geschäftsjahr 2025 einen Gewinn je Aktie von 1,07 bis 1,12 US‑Dollar an. Die Personalie ist damit klar an operative Ergebnisziele gekoppelt und unterstreicht den Fokus auf Profitabilität in einem wichtigen Markt.
Technische Lage und Ausblick
Die Kursrally der vergangenen Wochen hat Leonardo in eine starke technische Position gebracht. Laut der im Originaltext zitierten Analyse von Teleborsa verstärkt sich der kurzfristige Aufwärtstrend.
Wesentliche Marken aus Sicht der technischen Analyse:
- Nächstes Kursziel: 62,71 EUR
- Wichtige Unterstützung: 50,51 EUR
Fundamental begleitet wird diese Bewegung von einem weiterhin freundlichen Umfeld für Verteidigungswerte. Viele Staaten halten an erhöhten Verteidigungsbudgets fest, zugleich sorgen die Ereignisse in Venezuela für zusätzliche Unsicherheit – ein Mix, der die Bewertung von Rüstungskonzernen stützt, aber auch die Volatilität erhöht. Im Originalbericht wird eine erhöhte Tagesvolatilität hervorgehoben, was zu den starken Schwankungen der vergangenen Wochen passt.
Ein klarer nächster Meilenstein im Kalender ist die geplante Dividendenausschüttung von 0,52 EUR je Aktie am 23. Juni 2026. Bis dahin dürfte der Markt insbesondere verfolgen, wie sich das Laser-Joint-Venture mit Rheinmetall konkret entwickelt und welche weiteren politischen Signale aus Südamerika kommen – beides Faktoren, die den aktuellen Aufwärtstrend bestätigen oder dämpfen können.
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