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Lenovo senkt Preis für selbstladende Tastatur drastisch

02.02.2026 - 13:52:12

Lenovo senkt den Preis seiner selbstladenden Bluetooth-Tastatur um fast 40 Prozent, was nachhaltige Peripherie erschwinglich macht und den Wettbewerb mit Logitech anheizt.

Lenovo macht nachhaltige Technik erschwinglich: Die selbstladende 800 Bluetooth-Tastatur ist jetzt für rund 60 Euro zu haben – fast 40 Prozent unter dem UVP. Der radikale Preisrutsch könnte den Markt für Öko-Peripheriegeräte neu ordnen.

Die Preissenkung trifft den Nerv der Zeit. Die Consumer-Electronics-Branche setzt zunehmend auf Energy-Harvesting-Technologien, um Elektroschrott und den Verbrauch von Einwegbatterien zu reduzieren. Beobachter deuten die aggressive Preispolitik als strategischen Schachzug. Lenovo will offenbar die Führung im Markt für nachhaltige Peripheriegeräte übernehmen und etablierte Konkurrenten wie Logitech herausfordern.

Durchbruch für bezahlbare Öko-Technik

Der Preissturz betrifft vor allem das schwarze Modell der Lenovo 800 Self-Charging Keyboard. Es ist bei großen Online-Händlern aktuell für 60,99 Euro erhältlich. Die weiße Variante kostet mit rund 92 Euro noch deutlich mehr. Die schwarze Tastatur war bereits im Januar zu diesem Preis ausverkauft – ein Zeichen für hohe Nachfrage.

Die Korrektur ist bemerkenswert. Ursprünglich sollte die Tastatur 69,99 Euro kosten, kam dann aber zu 99,99 Euro auf den Markt. Mit dem aktuellen Angebot liegt der Preis nun sogar unter der ursprünglichen Zielmarke. Für Einsteiger wird die nachhaltige Technologie so plötzlich sehr attraktiv.

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Experten sehen darin eine strategische Anpassung. Zum UVP von 100 Euro hatte die Tastatur starke Konkurrenz von mechanischen und ergonomischen Modellen. Bei 60 Euro unterbietet sie dagegen viele wiederaufladbare Konkurrenzprodukte deutlich – und bietet mit ihrer „unendlichen“ Akkulaufzeit ein einzigartiges Verkaufsargument.

Die Technik: Energie aus dem Umgebungslicht

Der Clou der Tastatur ist ihr Verzicht auf Lithium-Ionen-Akkus. Statt wöchentlichem Laden per USB-Kabel oder Einwegbatterien nutzt sie einen Streifen photovoltaischer Zellen am Gehäuseoberrand. Diese gewinnen Energie aus Tageslicht und künstlicher Beleuchtung – ideal für normale Büroumgebungen.

Im Inneren arbeiten Superkondensatoren, keine herkömmlichen Batterien. Sie speichern Energie schneller und haben eine deutlich längere Lebensdauer, da sie bei Ladezyklen nicht so schnell altern. Laut Hersteller reicht schon geringes Licht zum Laden. Bei völliger Dunkelheit hält eine volle Ladung bis zu einen Monat.

Für Notfälle gibt es einen USB-C-Anschluss zum manuellen Laden. So vermeidet Lenovo die „Reichweitenangst“, die solarbetriebene Geräte oft begleitet. Die Tastatur verbindet sich per Bluetooth 5.1 mit bis zu drei Geräten gleichzeitig – ein Standard für moderne Arbeitsabläufe.

Weniger Elektroschrott im Homeoffice

Der Preisrutsch unterstreicht den Trend zu „grüner“ Computer-Peripherie. Elektroschrott durch Einwegbatterien und verschlissene Akkus ist ein großes Umweltproblem. Das Superkondensator-System der Lenovo-Tastatur könnte länger halten als die mechanischen Tasten selbst.

Umweltschützer loben Energy-Harvesting-Technik seit langem. Sie könnte Millionen Einwegbatterien jährlich von Deponien fernhalten. Lenovo untermauert sein Engagement mit einer plastikfreien, papierbasierten Verpackung. Der Stromverbrauch liegt bei nur 25 Prozent einer Standard-Funkttastatur.

Bislang bremsten hohe Anschaffungskosten die Verbreitung. Solartastaturen gab es seit über einem Jahrzehnt, oft mit einem „Öko-Aufschlag“. Indem Lenovo den Preis auf rund 60 Euro drückt, macht es nachhaltige Technik zum neuen Standard – und nicht mehr zum Nischenprodukt.

Konkurrenzdruck und Zukunfts-Konzepte

Der Zeitpunkt der Rabattaktion ist wohl kein Zufall. Auf der CES 2026 im Januar zeigte die Branche viel Aktivität rund um Energy Harvesting. Lenovo selbst präsentierte fortschrittlichere Prototypen, darust ein Maus-Tastatur-Set, das Energie aus Bewegung und extrem schwachem Licht (ab 50 Lux) gewinnt.

Beobachter vermuten: Während diese nächste Generation in Produktion geht, will Lenovo Lagerbestände der aktuellen Modelle abbauen. Der Preisrutsch erhöht zudem den Druck auf die Konkurrenz. Logitechs K750 und neuere Solar+-Modelle dominierten diese Nische lange. Lenovo kontert nun mit modernerer Konnektivität wie Swift Pair und Multi-Device-Switching.

Die auf der CES gezeigten Konzeptgeräte versprechen mehr Unabhängigkeit von Kabeln. Sie sind aber noch Prototypen ohne Veröffentlichungstermin. Für Verbraucher, die heute eine Lösung brauchen, ist die reduzierte Lenovo 800 die fortschrittlichste erhältliche Option.

Ausblick: Ära der batterielosen Technik beginnt

Der Erfolg der Tastatur zum neuen Preis könnte den Markt für batterielose Peripheriegeräte legitimieren. Zeigt der Absatz nach der Preissenkung nach oben, werden andere Hersteller Photovoltaik-Zellen und Superkondensatoren wohl in ihre Mittelklasse-Serien integrieren.

Analysten sagen 2026 ein Schaltjahr für Energy-Harvesting-Elektronik voraus. Mit steigender Effizienz und sinkenden Bauteilkosten wird die Technologie über Tastaturen hinauswachsen – auf Mäuse, Fernbedienungen und Smart-Home-Sensoren. Verbraucher haben jetzt die Chance, diese Zukunftstechnik zum Preis konventioneller, batterieabhängiger Alternativen zu erwerben.

Das Angebot gilt bei großen Online-Händlern. Die Lagerbestände der schwarzen Sondermodells schwanken jedoch. Wer auf ein nachhaltiges, kabelloses Setup umsteigen will, sollte schnell sein. Die Preishistorie legt nahe: Diese Rabatte sind wahrscheinlich nur vorübergehend.

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