Krafttraining vor Cardio: Neue Richtlinie für Fettabbau
08.01.2026 - 06:01:12Krafttraining vor Ausdauer bringt mehr Fettverbrennung. Das bestätigen aktuelle sportwissenschaftliche Leitlinien. Sie markieren einen klaren Paradigmenwechsel für alle, die ihre Neujahrsvorsätze umsetzen wollen.
Die traditionelle Reihenfolge – erst Cardio zum Aufwärmen, dann Gewichte – gilt für das Ziel der Körperfettreduktion als ineffizient. Branchenverbände wie das American College of Sports Medicine (ACSM) favorisieren nun das Krafttraining als Startpunkt. Der Fokus verschiebt sich damit vom reinen Kalorienverbrennen hin zur strategischen Steuerung des Stoffwechsels.
Die Biochemie hinter der neuen Reihenfolge
Der Schlüssel liegt in der Nutzung der Energiespeicher. Krafttraining im ausgeruhten Zustand greift primär auf die in den Muskeln gespeicherten Kohlenhydrate (Glykogen) zurück. Ist dieser Speicher durch das Hanteltraining entleert, muss der Körper während der anschließenden Cardio-Einheit früher auf Fettreserven zurückgreifen.
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Zudem ist die hormonelle Reaktion vorteilhafter:
* Krafttraining zuerst stimuliert Wachstumshormone und Testosteron, die fettverbrennende Eigenschaften besitzen.
* Cardio zuerst kann die Cortisol-Ausschüttung erhöhen, was den Muskelaufbau hemmt und die Fettspeicherung begünstigen könnte.
Der überholte “Interference Effect”
Lange warnte die Wissenschaft vor dem “Interference Effect”, der eine gegenseitige Behinderung von Kraft und Ausdauer befürchtete. Neuere Untersuchungen relativieren dieses Dogma, besonders für Hobbysportler. Die Sorge, dass Cardio nach dem Krafttraining Muskelzuwächse “löscht”, gilt als überholt – vorausgesetzt, die Ausdauereinheit bleibt moderat.
Für den Fettabbau ist die Kombination, das “Concurrent Training”, sogar der Goldstandard. Entscheidend ist aber das Timing: Die anspruchsvollste Arbeit muss im frischesten Zustand erfolgen. Wer zuerst lange läuft, hat nicht mehr die nötige Kraft für effektive Wachstumsreize. Und Muskelmasse ist der Motor der langfristigen Fettverbrennung.
So setzen Sie es praktisch um
Für maximale Effizienz empfehlen Fitnessexperten aktuell dieses Protokoll:
* 45 bis 60 Minuten Krafttraining zu Beginn der Einheit.
* 20 bis 30 Minuten moderates Ausdauertraining (Zone 2) oder ein kurzes HIIT-Intervall im Anschluss.
Ein weiterer Vorteil: die Verletzungsprävention. Komplexe Übungen wie Kniebeugen oder Kreuzheben erfordern volle Konzentration und Rumpfstabilität. Ist die Muskulatur durch vorangeschrittenes Cardio bereits ermüdet, steigt das Risiko für eine unsaubere Technik. Die einzige Ausnahme bilden Ausdauerspezialisten wie Marathonläufer – für sie hat das Lauftraining Vorrang.
Ein Trend erreicht den Mainstream
Diese klare Lehrmeinung spiegelt einen breiteren Trend wider. Der Fitnessmarkt bewegt sich weg vom reinen “Cardio-Bunny”-Image hin zum Konzept der “Body Recomposition”, bei dem Muskelaufbau und Fettabbau gleichzeitig angestrebt werden.
Das hat auch Auswirkungen auf die Studios: Der Bedarf an Freihantelbereichen und Functional-Training-Flächen wächst. Die Erkenntnis, dass Krafttraining essenziell für die metabolische Gesundheit ist, hat mittlerweile den Mainstream erreicht – unterstützt durch Wearables, die nicht nur Schritte, sondern auch Belastung und Erholung messen.
In den kommenden Monaten werden KI-gestützte Trainings-Apps diese Richtlinien weiter verfeinern. Adaptive Pläne könnten zum Standard werden, die die optimale Reihenfolge tagesaktuell an den Erholungsstatus anpassen. Die Botschaft für diesen Januar bleibt jedoch klar: Gehen Sie zuerst an die Hanteln. Das Laufband kann warten – und wird effektiver sein, wenn es den Abschluss bildet.
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