Kölner Alzheimer Präventionszentrum startet Psychotherapie-Studie
17.02.2026 - 23:53:12Das Kölner Alzheimer Präventionszentrum (KAP) startet eine neue Studie zur psychischen Stabilität von Risikopatienten. Eine Förderung in Höhe von 130.000 Euro macht das Projekt möglich.
Studie hilft bei der Diagnose-Verarbeitung
Im Fokus steht die psychische Gesundheit von Menschen mit leichten kognitiven Störungen (MCI). Diese gelten als mögliche Vorstufe einer Alzheimer-Demenz. Die Diagnose ist für Betroffene oft ein Schock und mit großer Unsicherheit verbunden.
Die nun angekündigte Studie unter Leitung von Oberärztin Dr. Ayda Rostamzadeh soll klären, ob gezielte Psychotherapie die Krankheitsbewältigung verbessern kann. Das Ziel: die Lebensqualität in dieser frühen Phase stärken. Bisher lag der Forschungsschwerpunkt oft auf biologischen Aspekten – die psychosoziale Betreuung blieb dagegen wenig erforscht.
Einzigartige Anlaufstelle seit 2019
Das KAP an der Uniklinik Köln hat sich seit seiner Eröffnung als deutschlandweit einzigartige Anlaufstelle etabliert. Es verbindet Präventionsangebote mit Forschung.
Interessierte können sich im „Kölner Alzheimer Präventionsregister“ eintragen. Sie erhalten dann Informationen zu neuen Studien und Präventionskonzepten. In der Praxis arbeitet das Zentrum eng mit dem Spezialisten für Frühdiagnostik, dem Zentrum für Gedächtnisstörungen (ZfG), zusammen.
Köln baut Demenz-Forschungsnetzwerk aus
Die neue Studie ist Teil eines größeren Forschungs-Ökosystems in Köln. Ein weiteres Leuchtturmprojekt ist „VERF-AK“.
* Das Projekt wird mit 3,4 Millionen Euro vom Innovationsfonds gefördert.
* Es optimiert die Früherkennung, indem Hausarztpraxen und Gedächtnisambulanzen besser zusammenarbeiten.
* Ziel ist es, lange Wartezeiten zu verkürzen und Diagnosen zu beschleunigen.
Bereits im September 2025 förderte die Alzheimer Forschung Initiative (AFI) zudem ein pflegewissenschaftliches Projekt. Es integriert kognitive Stimulation in den Pflegealltag.
Paradigmenwechsel: Von der Behandlung zur Prävention
Die Kölner Initiativen spiegeln einen grundlegenden Wandel wider. Statt nur fortgeschrittene Symptome zu behandeln, rückt die proaktive Prävention in immer früheren Stadien in den Fokus.
Diese Entwicklung wird auch durch mögliche neue Medikamente getrieben. Sie wirken am besten, wenn sie früh eingesetzt werden – was eine rechtzeitige und präzise Diagnose voraussetzt. Der Kölner Ansatz verfolgt nun einen ganzheitlichen Weg: Neben Ernährung und Bewegung adressiert er jetzt auch gezielt die psychische Gesundheit.
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