KI-Boom treibt Speicherpreise um bis zu 60 Prozent in die Höhe
16.01.2026 - 23:04:12Der globale KI-Hype führt zu einer dramatischen Verknappung bei konventionellen Speicherchips – mit spürbaren Folgen für Verbraucher und Unternehmen. Preise für wichtige DRAM-Module könnten im ersten Quartal 2026 um bis zu 60 Prozent steigen.
KI frisst die Speicherkapazitäten auf
Im Kern der Krise steht eine strategische Neuausrichtung der Halbleiterindustrie. Hersteller wie Samsung, SK Hynix und Micron verlagern ihre fortschrittlichen Produktionskapazitäten massiv hin zu hochprofitablen Spezialchips. Diese High-Bandwidth Memory (HBM) und Server-DRAM sind der Treibstoff für die riesigen Rechenzentren, die KI-Modelle wie ChatGPT trainieren und betreiben.
Die Folge: Während Tech-Giganten wie Google, Microsoft und Amazon Volumen im Voraus blockieren, wird das Angebot für Standard-Speicher knapp. „Die Ära von billigem, reichlich verfügbarem Arbeitsspeicher ist vorbei“, kommentiert ein Branchenkenner die Entwicklung. Ein struktureller Wandel, der nicht so schnell enden wird.
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Server-Hardware als erstes Opfer der Preisspirale
Besonders hart trifft es den Unternehmenssektor. Laut der Marktforschungsfirma TrendForce werden die Preise für Server-DRAM im ersten Quartal 2026 voraussichtlich um mehr als 60 Prozent steigen. US-Cloudanbieter haben bereits Ende 2025 aggressiv Kapazitäten gesichert und die Lager der Hersteller geleert.
Die Preisexplosion erfasst auch NAND-Flash-Speicher, die Basis für SSDs. Bei Vertragspreisen werden Steigerungen von 33 bis 38 Prozent erwartet. SSDs für Notebooks und PCs könnten sogar über 40 Prozent teurer werden. Für Serverbauer und Rechenzentren bedeutet das deutlich höhere Hardwarekosten, die letztlich auch an Cloud-Kunden weitergegeben werden dürften.
Teurere Laptops und Smartphones für Verbraucher
Die Schockwellen erreichen nun den Einzelhandel. PC-Hersteller stehen vor schwierigen Entscheidungen: Sie müssen teurere Speicher verbauen, was die Herstellungskosten in die Höhe treibt. Die wahrscheinlichen Konsequenzen? Höhere Verkaufspreise, geringere Standardausstattung oder weniger neue Modelle.
Analysten rechnen mit Preisanstiegen von 15 bis 20 Prozent für neue PCs und Laptops in diesem Jahr. Auch die Smartphone-Branche gerät unter Druck. Trotz eher verhaltener Nachfrage müssen Hersteller die gestiegenen Speicherkosten schlucken oder an ihre Kunden weitergeben. Betroffen ist letztlich die gesamte Elektronik – von Spielekonsolen bis zu vernetzten Autos.
Dauerhafte Knappheit statt kurzer Engpass
Anders als bei früheren, vorübergehenden Lieferkettenproblemen handelt es sich diesmal um einen langfristigen Trend. Die Hersteller investieren dauerhaft in KI-Kapazitäten. Micron rechnet damit, dass die angespannte Marktlage bis über 2026 hinaus anhalten wird.
Was bedeutet das für Käufer? Wer auf ein neues Gerät angewiesen ist, sollte nicht zu lange warten. Die Preise werden voraussichtlich weiter steigen. Eine kluge Strategie ist es, von vornherein auf ausreichend Arbeitsspeicher und Festplattenkapazität zu setzen – nachträgliche Aufrüstungen dürften unverhältnismäßig teuer werden. Die KI-Revolution hat einen unerwarteten Verlierer: den erschwinglichen Computer für alle.
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