iPhone Fold: Apple plant faltbares Flaggschiff für 2026
16.01.2026 - 08:52:12Apple arbeitet an einem faltbaren iPhone, das den Markt mit nahtloser Display-Technik und einer Rückkehr zum Fingerabdrucksensor revolutionieren soll. Neue Berichte aus der Lieferkette deuten auf einen Marktstart Ende 2026 hin.
Kampf gegen die Display-Falte
Der größte Schwachpunkt heutiger Falt-Handys soll bei Apple Geschichte werden: die sichtbare Knickfalte im Bildschirm. Branchenquellen berichten, Apple arbeite mit erfahrenen Partnern an einer „faltenfreien“ und ultradünnen Bauweise. Das klappbare Innen-Display soll zwischen 19,3 und 19,8 Zentimeter (7,6–7,8 Zoll) messen – fast so groß wie ein kleines Tablet. Für schnelle Benachrichtigungen ist ein äußerer Bildschirm von rund 13,7 Zentimetern (5,4 Zoll) geplant. Eine neue Laserbohr-Technologie für das Scharnier soll den Übergang nahezu unsichtbar machen.
Das Ziel: Ein Bildschirm ohne Unterbrechung
Das ambitionierteste Merkmal: Die Hauptkamera soll unter dem Display des faltbaren Bildschirms liegen. Das würde ein völlig unterbrechungsfreies Seherlebnis ohne Notch oder Loch ermöglichen – ein lang gehegter Traum der Smartphone-Designer. Während die Außenkamera wohl konventionell in einem Loch sitzt, wäre die Unter-Display-Technik für das klappbare OLED-Panel eine technische Meisterleistung. Interessant: Parallel wird gemunkelt, dass auch das iPhone 18 Pro mit Sensoren unter dem Display ausgestattet sein soll. Apple verfolgt offenbar eine klare Strategie für störungsfreie Bildschirme.
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Touch ID kehrt strategisch zurück
In einer bemerkenswerten Abkehr von der aktuellen Flaggschiff-Strategie soll das faltbare iPhone auf Face ID verzichten und stattdessen Touch ID nutzen. Grund sind die komplexen räumlichen Herausforderungen eines faltbaren Gehäuses. Das aufwendige TrueDepth-Kamera-System für die Gesichtserkennung ließe sich nur schwer in das ultradünne Design integrieren. Stattdessen plant Apple, den Fingerabdrucksensor in den seitlichen Ein-/Ausschalter einzubauen – eine bewährte Technik von iPad-Modellen. So spart man Platz und behält eine schnelle, sichere Authentifizierung.
Marktstart mit Premium-Preis
Sollte Apple den Zeitplan einhalten, könnte das „iPhone Fold“ im Herbst 2026 auf den Markt kommen. Einige Quellen warnen jedoch vor Verzögerungen bis 2027, falls technische Hürden – besonders beim Scharnier – bestehen bleiben. Fest steht: Das Gerät würde eine neue Premium-Klasse bei Apple begründen. Erste Schätzungen gehen von einem Startpreis zwischen 2.000 und 2.500 US-Dollar (etwa 1.850–2.300 Euro) aus. Während Wettbewerber wie Samsung und Huawei den Faltmarkt bereits prägen, setzt Apple offenbar auf geduldige Perfektionierung statt auf schnelle Markteinführung. Die nächsten Monate werden zeigen, ob der Technologieriese die hochgesteckten Ziele erreichen kann.


