iPhone 18: Apple macht 120Hz-Displays zum Standard für alle
16.01.2026 - 20:56:12Apple schafft die größte Kluft zwischen seinen iPhone-Modellen ab: Alle Varianten der für 2026 erwarteten iPhone-18-Serie sollen erstmals mit hochwertigen 120Hz-LTPO-Displays ausgestattet werden. Das geht aus aktuellen Quellen aus der Lieferkette hervor, die einen strategischen Wendepunkt für den Konzern andeuten.
ProMotion für alle – Das Ende der Zweiklassengesellschaft
Bislang war das flüssige ProMotion-Display mit seiner variablen Bildwiederholrate von 1 bis 120 Hertz den teureren Pro-Modellen vorbehalten. Diese Technologie soll nun auch das Standard-iPhone 18 und das erwartete iPhone Air 2 erhalten. Das bedeutet für alle Nutzer gleichermaßen ein deutlich flüssigeres Scrollen, responsiveres Gaming und eine verbesserte Akkulaufzeit. Die Entscheidung gilt als eine der bedeutendsten Demokratisierungen einer „Pro“-Funktion in der iPhone-Geschichte.
Die Bildschirmgrößen sollen sich voraussichtlich nicht ändern: Das iPhone 18 und das 18 Pro bekommen demnach 6,27 Zoll, das iPhone Air 2 6,55 Zoll und das Top-Modell Pro Max 6,86 Zoll. Während die Panel-Technologie vereinheitlicht wird, bleibt das Design der entscheidende Unterschied.
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Pro-Modelle gehen radikalen Schritt: Face ID unter dem Display
Während alle von der Display-Aufrüstung profitieren, bereiten die Pro-Modelle einen Technologiesprung vor. Sie sollen als erste iPhones überhaupt mit einer unter dem Display integrierten Face-ID ausgestattet werden. Die Sensoren für die Gesichtserkennung würden damit unsichtbar in den Bildschirm eingebettet, was die seit 2022 prägende „Dynamic Island“-Aussparung überflüssig macht.
Stattdessen bliebe nur noch ein kleines Loch für die Frontkamera sichtbar. Für die Standardmodelle wird dagegen weiterhin mit der bekannten Dynamic-Island-Notch gerechnet. Dieser Schritt ist ein klares Signal für Apples langfristiges Ziel: ein iPhone mit einem perfekten, unterbrechungsfreien Display, das vielleicht zum 20. Jubiläum 2027 Realität werden könnte.
Strategischer Schachzug mit Folgen für den Markt
Apples Entscheidung erhöht den Druck auf die Android-Konkurrenz. Viele Hersteller bieten hohe Bildwiederholraten bereits in der Mittelklasse an. Indem Apple die Funktionen angleicht, muss sich die Konkurrenz anders differenzieren. Gleichzeitig stärkt der Konzern den Wert seiner Einstiegs-„Flagschiffe“ und schafft ein konsistenteres Premium-Erlebnis in der gesamten Produktfamilie.
Die Einführung der Unter-Display-Technologie nur in den Pro-Modellen folgt einer klassischen Apple-Strategie: Spitzentechnologie zuerst in den Top-Geräten etablieren, sie dort verfeinern und so den Mehrwert der High-End-Modelle klar kommunizieren. Die Gerüchte deuten darauf hin, dass die Geräte bereits die Prototypenproduktion erreicht haben und die Designs finalisiert werden.
Was als Nächstes zu erwarten ist
Bis zum erwarteten Launch im September 2026 werden noch viele Monate vergehen und weitere Details ans Licht kommen. Spekulationen über einen gestaffelten Release – Pro-Modelle im Herbst 2026, Standardmodelle erst im Frühjahr 2027 – sind nicht bestätigt. Die aktuellen Leaks zeichnen jedoch ein klares Bild: Die iPhone-18-Familie wird sich um das Display drehen. Für alle wird es flüssiger, für die Pros wird es nahezu unsichtbar.
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