Kritische, Sicherheitslücken

iOS 26: Kritische Sicherheitslücken bei neuen iPhones schließen

30.11.2025 - 12:20:12

Das Weihnachtsgeschäft läuft auf Hochtouren – und Cyberkriminelle reiben sich die Hände. Denn wer jetzt ein neues iPhone mit iOS 26 auspackt, sollte eines wissen: Die Werkseinstellungen sind längst nicht so sicher, wie Apple gerne suggeriert.

Die neueste iOS-Version 26.1 glänzt mit spektakulärem “Liquid Glass”-Design, doch unter der schimmernden Oberfläche lauern Sicherheitsrisiken. Nach Warnungen nationaler Cyber-Behörden vor einer Flut weihnachtlicher Online-Betrugsmaschen wird klar: Fünf Minuten Konfiguration können über Datensicherheit oder Identitätsdiebstahl entscheiden.

Der gefährlichste Schwachpunkt versteckt sich tief in den Einstellungen. “Juice Jacking” nennen Experten die Methode, bei der Kriminelle über manipulierte USB-Ladestationen in Flughäfen oder Einkaufszentren Daten abgreifen oder Schadsoftware installieren. Apple hat zwar seit Jahren Schutzmechanismen – doch iOS 26 setzt diese nicht automatisch ein.

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Das Problem: Unter Einstellungen > Datenschutz & Sicherheit > Sicherheit findet sich das Menü “Kabelgebundenes Zubehör”. Bei vielen Nutzern steht diese Option standardmäßig auf “Automatisch erlauben, wenn entsperrt”. Wer sein entsperrtes iPhone an einer öffentlichen Ladestation anschließt, öffnet Hackern damit Tür und Tor.

Die Lösung ist ebenso simpel wie wirkungsvoll: Ändern Sie die Einstellung auf “Bei neuem Zubehör nachfragen” oder noch besser auf “Immer nachfragen”. So wird aus jedem Ladevorgang eine bewusste Entscheidung – und kein Sicherheitsrisiko.

Hintergrund-Sicherheitsupdates: Apples stille Waffe gegen Zero-Day-Exploits

Apple hat mit iOS 26.1 eine Funktion reaktiviert, die im Kampf gegen Cyberangriffe entscheidend sein könnte. Die “Hintergrund-Sicherheitsverbesserungen” ermöglichen es dem Konzern, kritische Sicherheitslücken zu schließen, ohne auf das nächste große Update warten zu müssen.

Während früher Wochen vergehen konnten, bis Safari-Schwachstellen oder System-Bibliotheken gepatcht wurden, schiebt Apple nun leichtgewichtige Sicherheitsfixes lautlos nach. Für Nutzer bedeutet das: Schutz in Echtzeit, wenn Angreifer frisch entdeckte Lücken ausnutzen wollen.

Doch die Funktion muss aktiv sein. Prüfen Sie unter Einstellungen > Datenschutz & Sicherheit > Sicherheitsverbesserungen, ob der Schalter “Automatisch installieren” aktiviert ist. IT-Sicherheitsexperten sprechen von einem “enormen Unterschied bei dringenden Fixes” – sofern die Funktion nicht deaktiviert bleibt.

Safari blockiert jetzt Fingerprinting – aber nur mit dem richtigen Häkchen

Cookies sind von gestern. Moderne Tracker setzen auf “Digital Fingerprinting” – eine Technik, bei der Websites aus Dutzenden Geräteinformationen ein einzigartiges Profil erstellen. iOS 26 kann diese raffinierten Schnüffler abwehren, doch viele Nutzer aktivieren den Schutz nie.

In früheren iOS-Versionen funktionierte Apples Anti-Fingerprinting-Technologie nur im Privaten Modus. Mit iOS 26 lässt sich die Abwehr auf alle Browsersitzungen ausweiten – entscheidend für alle, die auch beim normalen Surfen unsichtbar bleiben wollen.

Der Weg dorthin: Einstellungen > Apps > Safari > Erweitert. Dort die Option “Erweiterter Tracking- und Fingerprinting-Schutz” auf “Alle Browsersitzungen” setzen. Safari füttert Tracker dann mit irreführenden Daten und macht es Datenbrokern praktisch unmöglich, verlässliche Nutzerprofile zu erstellen.

Digitaler Ausweis und das durchsichtige iPhone-Problem

Das “Liquid Glass”-Design mag elegant aussehen, doch die halbtransparenten Oberflächen bergen ein Risiko: Schultersurfer können leichter mitlesen. Apple bietet in iOS 26.1 unter Anzeige & Helligkeit eine “Getönt”-Option, die mehr Blickschutz durch erhöhte Deckkraft schafft.

Relevanter für Reisende: Die erweiterte Digital ID in der Wallet-App. US-Nutzer können mittlerweile sogar ihren Reisepass digital hinterlegen – praktisch für TSA-Kontrollen am Flughafen. Der entscheidende Vorteil: Das iPhone muss nicht aus der Hand gegeben werden, Authentifizierung läuft per Face ID.

Wer diese Funktion nutzt, sollte unbedingt den Schutz bei Diebstahl aktivieren und auf “Entfernt von bekannten Orten” einstellen. So verhindert man unbefugte Änderungen, falls das Gerät abhandenkommt.

Was bringt iOS 26.2?

Entwickler testen bereits die nächste Version. Laut ersten Berichten arbeitet Apple an einem Einmalcode-System für AirDrop, das unerwünschte Dateiübertragungen in Menschenmengen verhindern soll – wahrscheinlich ab Anfang 2026.

Bis dahin gilt: Die größten Risiken lauern in den Standardeinstellungen von heute. Fünf Minuten für Wired Accessories, Hintergrund-Updates und Safari-Schutz – mehr braucht es nicht, um aus einem gläsernen iPhone ein sicheres Gerät zu machen.

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