Intellistake, Aktie

Intellistake Aktie: Erster Umsatz

05.02.2026 - 19:18:30

Intellistake schließt ersten bezahlten Enterprise-Vertrag mit PowerBank ab und generiert damit erstmals Umsatz. Die Gegenleistung erfolgt über Aktien, nicht in bar.

Intellistake liefert erstmals mehr als nur eine Vision: Aus einer Testphase wird ein bezahlter Unternehmenskunde. Entscheidend ist dabei nicht nur die Vertragsunterschrift, sondern der Schritt in Richtung wiederkehrender Software-Erlöse. Was steckt hinter dem Deal – und wie ist er konstruiert?

Vom Beta-Test zum Kundenvertrag

Heute bestätigte Intellistake den Abschluss verbindlicher Verträge mit PowerBank Corporation. Damit startet das Unternehmen offiziell in die kommerzielle Phase: Nach einer drei Monate laufenden, geschlossenen Beta seit November 2025 wurde der Pilot nun in einen bezahlten Vertrag überführt.

Der Vertrag ist laut Mitteilung für das erste Jahr mit rund 278.000 kanadischen Dollar bewertet. Für Intellistake ist das der erste konkrete Vollzug der eigenen Enterprise-Software-Strategie – also der Versuch, KI-Agenten nicht nur zu demonstrieren, sondern im Tagesgeschäft eines Kunden zu verankern.

Zwei KI-Systeme für Solar- und Speicherprojekte

Im Zentrum steht die vollständige Implementierung von zwei KI-basierten Systemen:

  • IntelliScope Enterprise Hub: Ein internes Business-Intelligence-System, das Geodaten und regulatorische Anforderungen auswerten soll.
  • Public Communication Agent: Eine Schnittstelle für die externe Kommunikation, also kundennahe Interaktion.

Eingesetzt werden die Tools speziell für PowerBanks US-Geschäft. Der Fokus liegt auf der Analyse von Förderfähigkeit (Grant Eligibility) und auf regulatorischer Compliance bei Solar- und Batteriespeicherprojekten. Genau hier kann Software echten Hebel bieten: Förderregeln und Genehmigungsanforderungen sind komplex – und ändern sich je nach Region und Programm.

Bezahlung über Aktien statt Cash

Auffällig ist die Struktur der Gegenleistung: PowerBank will den Vertragswert nicht bar bezahlen, sondern über die Ausgabe von 121.723 Stammaktien begleichen. Als angenommener Preis sind 2,29 US-Dollar je Aktie angesetzt, vorbehaltlich der finalen Genehmigung durch die zuständigen Börsenplätze.

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Beide Unternehmen erwähnten zudem einen Governance-Punkt: Paul Sparkes, der bei beiden Firmen Director ist, nahm nicht an Verhandlungen und Genehmigungsprozess teil, um Anforderungen bei Related-Party-Konstellationen einzuhalten.

Ein Proof-of-Concept – mit Einschränkung

Für Beobachter ist der Deal vor allem ein praktischer Nachweis, dass Intellistakes „Agentic AI“-Ansatz einen zahlenden Abnehmer findet. Die Umwandlung eines Beta-Piloten in einen Vertrag spricht dafür, dass der Nutzen im Einsatzfall gegeben ist – und dass daraus ein neuer Einnahmestrom im Enterprise-Software-Bereich entstehen kann.

An der Börse bleibt die Aktie derweil klar angeschlagen: Auf 30 Tage liegt sie rund 30% im Minus (aktueller Kurs: 0,53 €). Der Vertragsstart liefert zwar operativ Rückenwind, ändert aber kurzfristig noch nicht die grundsätzliche Frage, wie schnell sich daraus nennenswerte, wiederholbare Umsätze entwickeln.

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