Intel holt Top-Architekten für Angriff auf Nvidias GPU-Thron
06.02.2026 - 04:30:12Intel stellt sich mit einem neuen Chefarchitekten für den Kampf um den lukrativen KI-Chipmarkt auf. Der Konzern will endlich im Geschäft mit Hochleistungs-Grafikprozessoren mitspielen.
Der neue Mann an der Spitze von Intels GPU-Entwicklung heißt Eric Demers. Der erfahrene Chip-Designer wechselt von Qualcomm zu Intel, wie Konzernchef Lip-Bu Tan auf dem Cisco AI Summit bekannt gab. Die Personalie ist ein klares Signal: Intel will mit Hochdruck in den Markt für Rechenbeschleuniger einsteigen, der von Nvidia dominiert wird.
Strategischer Fokus auf KI und Rechenzentren
Die GPU-Offensive konzentriert sich nicht auf Gaming, sondern auf künstliche Intelligenz. Die gesamte Entwicklung wird unter die Aufsicht von Kevork Kechichian gestellt, der bereits Intels Geschäft mit Serverprozessoren führt. Das Ziel ist klar: Der Chip-Riese will einen größeren Teil des Booms bei KI-Infrastruktur abschöpfen.
„Wir werden eng mit Kunden zusammenarbeiten, um die Produktanforderungen zu definieren“, ließ Tan durchblicken. Dieser kundengetriebene Ansatz soll Intels Einstieg erleichtern. Das Unternehmen setzt dabei auch auf seine eigene 14A-Fertigungstechnologie, die bei Kunden bereits auf großes Interesse stoße.
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Demers soll die Architektur-Zukunft gestalten
Die Verpflichtung von Eric Demers war kein einfacher Coup. „Es brauchte erhebliche Überzeugungsarbeit“, räumte der Intel-CEO ein. Der Veteran bringt wertvolle Erfahrung im Design leistungsstarker und effizienter Prozessoren von Qualcomm mit.
Seine Hauptaufgabe wird es sein, eine neue GPU-Generation zu formen, die mit Nvidias etabliertem CUDA-Ökosystem und den Lösungen von AMD konkurrieren kann. Kann Demers die Lücke zu den Marktführern schließen?
Ein steiniger Weg in einem umkämpften Markt
Die Hürden für Intel sind enorm. Nvidia hält eine dominante Marktposition, besonders im KI-Bereich der Rechenzentren. Auch AMD hat sich als starker Zweiter etabliert. Intels bisherige Versuche im Markt für diskrete Grafikkarten, wie die Arc-Serie, konnten den Status quo kaum erschüttern.
Analysten sehen in der Top-Rekrutierung zwar einen wichtigen ersten Schritt. Entscheidend wird aber die Umsetzung sein. Intel muss eine wettbewerbsfähige Produkt-Roadmap liefern, eine robuste Software-Plattform aufbauen und Großaufträge von Cloud-Betreibern gewinnen. Zudem warnte Tan vor einer anhaltenden Knappheit an Speicherchips, die noch Jahre andauern könnte.
Erste Ergebnisse werden Jahre brauchen
Der strategische Schachzug ist ein klares Bekenntnis, doch greifbare Produkte lassen auf sich warten. Der Entwicklungszyklus für komplexe Halbleiter ist lang. Die ersten unter Demers‘ Leitung entworfenen GPUs werden wohl erst in einigen Jahren auf den Markt kommen.
Zunächst wird der Fokus auf dem Design und Prototypen für Schlüsselkunden liegen. Erste Pilotprojekte könnten noch 2026 starten. Die Anleger honorierten die Ankündigung zunächst mit einem leichten Kursanstieg. Der langfristige Erfolg hängt jedoch davon ab, ob Intel in diesem harten Wettbewerb dauerhaft mithalten kann. Für den Konzern ist dies ein zentraler Baustein im größeren Kampf um die Rückkehr an die Spitze der Halbleiterindustrie.
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