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Intel Core Ultra 9 285K stürzt unter 500-Euro-Marke

18.01.2026 - 20:39:12

Intels Top-Prozessor für Desktop-PCs ist in Deutschland erstmals für unter 500 Euro zu haben. Der Core Ultra 9 285K kostet bei ausgewählten Händlern nur noch knapp 486 Euro – ein starker Preisverfall für die Flaggschiff-CPU. Dieser drastische Rabatt macht die High-End-Komponente für PC-Bastler und Content-Creator deutlich attraktiver und heizt den Wettbewerb auf dem Prozessormarkt weiter an.

Der Preisrutsch markiert einen Wendepunkt für alle, die über einen neuen Hochleistungs-PC nachdenken. Der auf der „Arrow Lake-S“-Architektur basierende Prozessor war bisher stets über 550 Euro teuer. Seine neue Positionierung bringt ihn in direkte Reichweite von Vorgängermodellen und Konkurrenzprodukten, vor allem von AMD. Besonders für Anwendungen wie Videobearbeitung, 3D-Rendering oder KI-gestützte Aufgaben gilt der Chip mit seinen 24 Kernen als äußerst leistungsfähig.

Die Architektur selbst ist ein großer Sprung für Intel. Sie benötigt ein neues Mainboard mit LGA-1851-Sockel und Z890-Chipsatz, sowie DDR5-Arbeitsspeicher. Der Prozessor kombiniert 8 Performance- mit 16 Effizienzkernen und kommt ohne Simultaneous Multithreading (Hyper-Threading) aus. Dennoch erreichen die Kerne Taktraten von bis zu 5,7 GHz. Integriert sind zudem eine Xe-Grafikeinheit und eine dedizierte NPU für KI-Beschleunigung.

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Marktdruck und anstehende Neuauflage

Der aggressive Preissturz ist kein Zufall. Der Chip startete in ein hart umkämpftes Umfeld. Zwar überzeugt er in produktiven Anwendungen, im Gaming konnte er jedoch nicht immer klar gegen Vorgänger oder AMD-Prozessoren punkten. Diese gemischte Bilanz dürfte den Preisdruck erhöht haben.

Hinzu kommt: Der Markt steht vor der nächsten Produktwelle. Branchengerüchten zufolge plant Intel bereits für Frühjahr 2026 eine „Arrow Lake Refresh“-Generation, möglicherweise als Core Ultra 200 Plus Serie. Höhere Taktraten und Optimierungen werden erwartet. Der aktuelle Preisverfall wirkt wie eine Inventurbereinigung vor dem Nachfolger – ein klassisches Szenario, von dem Endkunden kurzfristig profitieren.

Strategisches Manöver für die ganze Plattform

Die Entscheidung, das Flaggschiff unter die 500-Euro-Schwelle zu drücken, ist klug kalkuliert. Sie adressiert ein Kernproblem der neuen Plattform: die hohen Gesamtkosten. Ein Upgrade erfordert zwingend neues Mainboard und RAM. Durch den günstigeren Prozessor wird der Einstiegspreis für das gesamte Arrow-Lake-S-System spürbar gesenkt.

Aus einem reinen Premium-Produkt wird so eine realistische Option für anspruchsvolle Anwender und Profis. Der Chip mit einem TDP von 125 Watt (bis zu 250 Watt im Turbo) benötigt zwar eine leistungsstarke Kühlung. Für Workloads, die viele Kerne auslasten, ist das Preis-Leistungs-Verhältnis durch den Rabatt jedoch deutlich attraktiver geworden.

Chance für Käufer – aber wie lange?

Die Entwicklung könnte den Startschuss für ein käuferfreundlicheres Jahr 2026 im High-End-Segment geben. Mit Intels anstehendem Refresh und AMDs erwarteter Antwort mit der nächsten Zen-Generation dürfte der Wettbewerb weiter zunehmen.

Für deutsche Verbraucher ergibt sich eine klare Gelegenheit. Der Core Ultra 9 285K ist zum aktuellen Preis eine äußerst potente Wahl für alle, die seine Multi-Core-Stärke in produktiven Anwendungen nutzen können. Die entscheidende Frage: Lohnt sich der Zugriff jetzt, oder wartet man besser auf die optimierten Refresh-Modelle? Wer bereit ist, in die neue Plattform zu investieren, könnte derzeit ein Schnäppchen bei einem absoluten Spitzenprozessor machen.

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