Intel Core Ultra 9 285: Der heimliche Effizienz-Champion
08.01.2026 - 16:22:12Ein Prozessor von 2025 hält der neuen Intel-Generation stand. Der Core Ultra 9 285 (Non-K) etabliert sich als Maßstab für Leistung pro Watt und bietet eine clevere Alternative zu stromfressenden Top-Modellen. Neue Analysen zeigen, warum der 65-Watt-Chip auch neben den angekündigten „Panther Lake“-Prozessoren von CES 2026 glänzt.
Die Formel für sparsame Power
Der Chip verkörpert das Effizienzziel von Intels „Arrow Lake-S“-Architektur. Im Gegensatz zur übertaktbaren „K“-Version arbeitet das Non-K-Modell mit einer Grundleistungsaufnahme von nur 65 Watt. Das Geheimnis: Er verzichtet auf minimale Taktraten-Spitzen, gewinnt aber überproportional viel Energieeffizienz.
Technische Berichte der letzten Tage zeigen, dass der Prozessor in Mehrkern-Anwendungen fast 90 Prozent der Leistung der 125-Watt-Variante erreicht – bei deutlich geringerem Stromverbrauch unter Dauerlast. Damit ist er ideal für kompakte PCs und Workstations, bei denen das Wärmemanagement kritisch ist.
Viele Anwender unterschätzen, wie das Betriebssystem auf neue CPU-Features reagiert. Wenn Sie einen modernen Desktop mit dedizierter NPU oder anderen KI-Funktionen nutzen, sollten Sie Windows 11 richtig einrichten, damit Treiber, Energieprofile und KI-Beschleuniger sauber zusammenspielen. Das kostenlose Windows‑11 Starterpaket erklärt Schritt für Schritt, wie Sie das System sicher testen, Programme und Daten übernehmen und typische Fallen beim Umstieg vermeiden. Inklusive praktischer Checklisten und verständlicher Praxis-Tipps. Jetzt Windows‑11 Starterpaket anfordern
Benchmark-Realität: Stärke liegt in der Effizienz
Aktuelle Tests ordnen den Core Ultra 9 285 im Markt von 2026 ein. Die Ergebnisse sind aufschlussreich.
- Einkern-Leistung: Sie liegt auf Augenhöhe mit dem Vorgänger Core i9-14900K. Für Gaming und Standard-Anwendungen bedeutet das keinen spürbaren Unterschied zu Hochleistungs-CPUs.
- Mehrkern-Effizienz: Hier zeigt der Chip sein wahres Gesicht. Die Effizienzkennzahl (Punkte pro Watt) übertrifft ältere 14.-Generation-CPUs deutlich. Bei Begrenzung auf 65 Watt liefert er „beeindruckende“ Werte.
- Temperatur: Unter Volllast bleibt der 285 Non-K mit Standard-Luftkühlung oft unter 80°C. Der i9-14900K erreichte dagegen regelmäßig 100°C.
Laut Reviews von Fachmedien hat der Wechsel zu TSMCs N3B-Fertigungsprozess Intel geholfen, seinen Ruf als „Stromfresser“ aus der Raptor-Lake-Ära abzulegen.
Warum der alte Chip 2026 noch relevant ist
Die anhaltende Bedeutung des Core Ultra 9 285 fällt gerade jetzt auf. Auf der CES 2026 stellte Intel seine neue Core Ultra Serie 3 (Panther Lake) vor, die auf dem 18A-Prozess basiert. Doch die Fokussierung liegt zunächst auf Mobilanwendungen und KI-Leistung.
Bis Desktop-Varianten von Panther Lake später im Jahr verfügbar sind, bleibt die Arrow-Lake-Serie die erste Wahl für leistungsstarke Desktop-PCs. Marktbeobachter sehen den 285 Non-K in einer „Sweet Spot“-Position: Er bietet mit 24 Kernen (8 Performance- + 16 Effizienz-Kerne) eine ausgewogene Mischung aus Leistung und vernünftigem Energiebedarf.
Ein Chip verändert die Erwartungen
Der Erfolg des 65-Watt-Modells beeinflusst die CPU-Entwicklung. Intels Abschied von Hyper-Threading und die Stärke der neuen Effizienz-Kerne beweisen: Höchstleistung muss nicht zwingend aus der Steckdose kommen.
Auch für die nahe Zukunft bleibt der Chip attraktiv. Seine dedizierte NPU (Neural Processing Unit) reicht für aktuelle KI-Funktionen in Windows 11 aus. Für Verbraucher gilt: Das Neueste ist nicht immer die einzige Option. Der Core Ultra 9 285 (Non-K) beweist, dass ein ausgereiftes Plattform-Design auch ein Jahr nach seinem Debüt topaktuell sein kann.
PS: Sie möchten noch mehr aus Ihrer neuen CPU in Kombination mit Windows 11 herausholen? Der gratis Starter-Report zeigt die wichtigsten Einstellungen für Leistung, Energieprofil und KI‑Features, damit Ihr Desktop stabil und effizient läuft. Zudem erhalten Sie konkrete Empfehlungen zu Treibern, Update-Checks und zur Nutzung der NPU – praxisnah erklärt vom Computerwissen-Team. Windows‑11 Starterpaket jetzt sichern


