Intel Core Ultra 5 225F stürzt auf Rekordtief von 153 Euro
26.01.2026 - 17:16:20Intel setzt im Kampf um PC-Bastler mit kleinem Budget ein klares Zeichen: Der Einstiegsprozessor Core Ultra 5 225F ist diese Woche bei großen Händlern auf einen historischen Tiefstpreis von rund 153 Euro gefallen. Die aggressive Preispolitik macht Intels Arrow-Lake-CPU zu einem ernsthaften Konkurrenten im Sub-200-Euro-Segment – und das kurz vor dem Auslaufen eines lukrativen Software-Bundles.
Preiskampf: CPU fällt unter 155 Euro vor Bundle-Ende
Preisvergleichsportale verzeichnen einen drastischen Preisverfall für den Core Ultra 5 225F innerhalb der letzten 72 Stunden. Bei großen US-Händlern wie Newegg ist der Prozessor aktuell für nur 152,98 Euro gelistet. Das ist ein massiver Rabatt gegenüber dem UVP von etwa 221 Euro bei Markteinführung Anfang 2025 und unterbietet sogar den bisherigen Tiefststand von 160 Euro aus der Weihnachtssaison 2025.
Der Zeitpunkt der Preissenkung ist strategisch. Der Prozessor ist noch Teil von Intels „Holiday Bundle 2025“, das die heiß erwarteten Spiele Battlefield 6 und Assassin’s Creed Shadows enthält. Dieses Angebot läuft laut Händlerangaben jedoch am 31. Januar 2026 aus. Für Spieler, die an diesen Titeln interessiert sind, sinkt der effektive Preis der CPU damit auf unter 100 Euro – das Bundle hat einen geschätzten Wert von rund 70 Euro.
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Berichte von TechRadar zeigen: Mit diesem Preis ist der 225F einer der günstigsten Einstiege in die LGA-1851-Plattform. Der plötzliche Sturz unter die 155-Euro-Marke wirkt wie eine koordinierte Aktion, um Lagerbestände abzubauen oder Marktanteile von AMDs Ryzen-5-7500F- und 7600-Serie zu erobern – rechtzeitig zum Ende des Quartals.
Leistungscheck: Was der 225F 2026 wirklich kann
Der Core Ultra 5 225F aus der Arrow-Lake-S-Serie (Serie 2) verfügt über eine Hybrid-Architektur mit 10 Kernen: sechs Performance- und vier Efficiency-Cores. Im Gegensatz zu teureren „K“-Modellen ist der 225F ein gesperrter Prozessor mit 65 Watt TDP und ohne integrierte Grafik – eine dedizierte Grafikkarte ist Pflicht.
Technische Tests, etwa von Hardware Unboxed, zeigen: Während die CPU zu ihrem ursprünglichen Preis von über 220 Euro kaum zu rechtfertigen war, ist ihr Leistungsprofil für 150 Euro äußerst wettbewerbsfähig. In Gaming-Benchmarks übertrifft der Chip seinen Vorgänger, den Core i5-14400F, dank der verbesserten Lion-Cove-P-Cores in Single-Core-Aufgaben merklich.
Für aktuelle Spiele des Jahres 2026 ist die CPU eine solide Basis, wenn sie mit Mittelklasse-Grafikkarten wie der NVIDIA GeForce RTX 4070 kombiniert wird. Bei anspruchsvollen Multithreading-Aufgaben wie Rendering kann das Fehlen von Hyper-Threading – eine in der Arrow-Lake-Generation entfernte Funktion – jedoch ein Nachteil sein. Für reine Gaming-PCs ist das Preis-Leistungs-Verhältnis bei 153 Euro derzeit kaum zu schlagen.
Der Systempreis: Günstige B860-Mainboards als Gamechanger
Ein entscheidender Faktor für die Attraktivität des 225F sind die Kosten für das gesamte System. Bei Einführung des LGA-1851-Sockels Ende 2024 waren vor allem die hohen Preise für Mainboards eine Hürde.
Das hat sich grundlegend geändert. Die Verfügbarkeit günstiger B860-Mainboards hat den Zugang zur Plattform demokratisiert. Ordentliche B860M-Boards sind nun für unter 100 Euro zu haben. Zusammen mit der CPU für 153 Euro ergibt sich eine Kombination für etwa 250 bis 280 Euro – ein direkter Angriff auf AMDs Budget-AM5-Angebote.
Zudem erlaubt der sparsame 65-Watt-Verbrauch des 225F Einsparungen bei der Kühlung. Im Gegensatz zu heißen i7- und i9-Modellen reichen einfache Luftkühler oder sogar Boxed-Lösungen in gut belüfteten Gehäusen aus.
Marktkontext: Der Kampf um das Sub-200-Euro-Segment
Der aggressive Preiscut fällt in eine Phase intensiver Gefechte im Budget-Segment. AMDs Ryzen 5 7500F galt lange als Geheimtipp und kostet oft um 145 Euro. Indem Intel den 225F in Reichweite des 7500F bringt – und dabei den Ryzen 5 7600X sowie den neueren Ryzen 5 9600X (noch bei 190–200 Euro) unterbietet – setzt das Unternehmen auf das beste Argument: Wert.
Vergleichsdaten von Seiten wie TechSpot zeigen die veränderte Dynamik. Während AMDs X3D-Chips das High-End dominieren, entscheidet im Sub-200-Euro-Bereich oft eine Differenz von 20 Euro über den Kauf. Mit dem Preis von 153 Euro neutralisiert Intel den Kostenvorteil, den AMD mit seinen älteren AM5-Teilen hatte.
Das Battlefield 6-Bundle wirkt dabei als zusätzlicher Kaufanreiz. AMD hat ähnliche Spieleaktionen durchgeführt, doch Intels aktuelles Angebot schafft direkten Mehrwert für Spieler, die die großen Titel des Jahres 2026 zocken wollen.
Ausblick: Ist der Tiefpreis von Dauer?
Mit dem nahenden Ende des Bundles am 31. Januar rechnen Marktbeobachter mit einem Verkaufsboom für den Core Ultra 5 225F. Ob der Preisrutsch eine dauerhafte Anpassung oder nur eine temporäre Aktion ist, bleibt abzuwarten. Gerüchte über mögliche Produkt-Updates oder Neuankündigungen später im Jahr könnten Händler jedoch motivieren, die Preise niedrig zu halten, um die Lagerrotation aufrechtzuerhalten.
Für Verbraucher bietet sich aktuell das beste Zeitfenster für einen budgetorientierten Intel-PC seit Jahren. Die Kombination aus stabilen DDR5-Preisen, günstigen B860-Mainboards und einer kompetenten 10-Kern-CPU für rund 150 Euro signalisiert einen gesunden, wettbewerbstarken PC-Markt zu Beginn des Jahres 2026.
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